Homo Tyrannus Gästebuch
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melli schrieb am 04-05-2008, 13:56:46:
hey ich habe mir paar seiten durch gelesen
zum Thema helal und du liegst ganz schön falsch das schlimmste dabei ist das du keine ahnung hast und solchen menschen wie dir " die keine ahnung " haben was ein falschen Perfektion bei Juden und Muslime ein Muss
Bis Fleisch ''koscher'', also fuer den juedischen Verzehr und für die Muslime "halal" geeignet ist, muessen eine Vielzahl Bedingungen erfuellt werden. Wie im Islam muessen Rind, Schaf oder Lamm gesund sein und ohne koerperlichen Schaeden oder Verletzungen sein. Der Verzehr von Schweinen ist Juden wie auch Moslems verboten.

Vor dem Schlachten prueft der Schochet (Hebraeisch fuer Schaechter) penibel das rasierklingenscharfe Spezialmesser. Selbst die kleinste Scharte macht es fuer das Schaechten untauglich. Auch das Tier wird genau untersucht. Anschliessend fuehrt es der Schochet in eine Box, die die Bewegungsfreiheit des Tieres einschraenkt. So kann der Schochet ohne Stoerung und Gefahr den Schnitt ausfuehren. In diesen Boxen werden die Tiere stehend oder umgekippt geschaechtet. Gemaess juedischer Weltanschauung geschieht das ''Nehmen von Leben'' bewusst. Aus diesem Grund spricht der Jude und der Muslim bei jedem Vorgang der im Zusammenhang mit dem Schaechten steht, einen Segensspruch. Da der Schnitt nur mit Menschenhand durchgefuehrt werden darf, kommt eine Automation nicht in Frage. Nun steht der diplomierte Schochet vor der schwierigsten Aufgabe - dem perfekten Schnitt. Mit nur einem Streich schneidet er Halsschlagadern und Luftroehre bis zur Wirbelsaeule durch. Dieser schnelle und praezise Schnitt hat eine ploetzliche Stockung der Blutzufuhr zum Hirn zur Folge. Das Tier wird augenblicklich bewusstlos. Jede kleinste Pause bei der Fuehrung des Schnittes, das Hineindruecken oder Stechen des aufgelegten Messers in den Hals ist verboten. Weil Juden der Genuss von Blut streng verboten ist, muss es bis auf den letzten Tropfen herauslaufen. Anschliessend wird das Fleisch in Salz eingelegt, damit es kleine verbliebene Reste des Blutes aufsaugt. Nicht jeder darf nach juedischen Gesetzen schaechten. Erst wenn der Schaechter - er muss Jude sein - das entsprechende Diplom nach einer mehrjaehrigen Ausbildung erworben hat, darf er unter Aufsicht eines Rabbiners schaechten.

Moslems schaechten in Richtung Mekka
Auch im Islam wird Blut als rituell unrein angesehen. Damit es vollstaendig aus dem Koerper fliessen kann, schneidet der islamische Schlachter ebenfalls die Halsschlagadern des lebenden Tieres durch. Vorher dreht es das Tier in Richtung Mekka und ruft: ''Im Namen Allahs''. Dann setzte er das Messer an. Um das Leiden des Tieres zu verkuerzen, sollte er ein scharfes Messer verwenden - Waehrend bei den Juden das geschaechtete Fleisch nur als Nahrung dient, werden im Islam Tiere auch geopfert. Anlaesse dafuer sind die Erfuellung eines Geluebtes, die Geburt eines Kindes oder die Wallfahrt nach Mekka. So schlachten moslemische Familienvaeter die Tiere oft selbst anstatt diese Arbeit einem Profi zu ueberlassen. Ein Grund, warum Tierschuetzer dagegen protestieren
wissen aneignest
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soo das nähste mal solltest du dich lieber etwas erkundigen

Kommentar:
Hallo Melli,
es ist richtig, daß das Schächten so ausgeführt werden soll, daß die Tiere dabei möglichst schonend getötet werden. Die Realität sieht aber oft ganz anders aus.
Schau Dir bitte mal die Bilder hier auf meiner Homepage unter Aktuelles -> Schächten von Tieren wurde vom Bundesverfassungsgericht erlaubt ! (fast ganz unten, Januar 2002). Dieses Rind wurde nicht in einer Box in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt, sondern mit Eisenketten an den Läufen fixiert. Soweit man das laut Fotos beurteilen kann, wurde der Schnitt auch nicht bis zur Wirbelsäule reichend ausgeführt, sondern nur eine große, klaffende Wunde verursacht. Das Tier ist dabei noch mehrere Minuten bei Bewußtsein und verblutet langsam unter Quälen und Todesängsten.

Vor einigen Jahren (noch vor dem Irakkrieg) war ich mit dem Motorrad weit im Osten der Türkei (östlich von Diyarbakir). Dort zählt ein Tierleben nichts. Dort sah ich in einer kleinen Ortschaft einen schweren Pferdewagen, der von einem klapperdürren Pferd gezogen wurde. Es ging dort auf einer Strecke von ca. 15 Metern steil bergauf und der Boden war an dieser Stelle betoniert. Das Pferd rutschte mit den Hufen auf dem Betonboden und der Pferdewagen kam zum Stehen. Der Kutscher drosch nun, auf dem Pferdewagen sitzend, kräftig mit einer Peitsche auf das Pferd ein. Das Pferd kämpfte sich mit ständig durchrutschenden Hufen mit weit aufgerissenen Augen unter sehr großer Anstrengung und bestimmt mit starken Schmerzen langsam den Berg hinauf. Auch andere "Nutztiere" werden gedankenlos benutzt, streunende Hunde und Katzen erleben dort oft die Hölle.
Wie gesagt, zählt dort ein Tierleben nichts. In den Dörfern schlachtet (schächtet) jeder seine Tiere selbst und macht es so, wie er es für richtig hält. Wenn solche Menschen dann nach Deutschland kommen, sehen sie nicht ein, daß sie sich etwas von einem Gesetz verbieten lassen sollen, was sie vorher schon "immer" gemacht haben. Wie Du in Deinem Eintrag geschrieben hast, schlachten (schächten) moslemische Familienväter die Tiere oft selbst anstatt diese Arbeit einem Profi zu überlassen.

Schächten ohne Genehmigung ist in Deutschland illegal und wird mit Geldbuße bis 25.000 Euro, bei nachgewiesener Tierquälerei im Wiederholungsfall auch mit Haftstrafe bestraft! Und auch der Transport von Schafen im Kofferraum eines PKW verstößt gegen das Tierschutzgesetz und kann streng geahndet werden (Quelle: tierschutzbund.de).
Trotz dieser Strafandrohung werden auch in Deutschland in Hinterhöfen, Garagen, Badewannen usw. illegal, unprofessionell und quälerisch Tiere geschächtet.
Ich habe nichts gegen Muslime oder Juden. Aber Schächten ist eine sinnlose Tierquälerei, die verboten werden muß.
Abgesehen davon ist die Tierquälerei in unseren Mastbetrieben und das was in den "christlichen Schlachthäusern" passiert, genauso verabscheuungswürdig.

Ich habe die Seite "Schächterfleisch in Deutschland" aufgrund von diesem Eintrag überarbeitet. Unter anderem ist jetzt ein Link auf ein Video von PETA eingerichtet.

Melli, ich bitte Dich, daß Du dir dieses Video ganz anschaust. Die Tiere winden sich mit aufgeschlitzten Kehlen in ihrem Blut und sind bei Bewußtsein!
Das nächste mal solltest Du dich lieber etwas genauer erkundigen wie die Realität aussieht, bevor Du aus einem Lehrbuch etwas abschreibst.

Ich mache auch Fehler und weiß auch nicht alles und bin froh, wenn ich auf einen Fehler aufmerksam gemacht werde.
Aber anonyme Einträge in der Art wie diesen werde ich künftig kommentarlos löschen.
Gruß Armin

 
Paty Frankreich-Jura schrieb am 05-02-2008, 23:53:30:
*******Hallo!*******
________!!!///_______
_______( ô ô )_______
____ooO- (_) -Ooo____
**Meine Neugier ist**
**nicht gerade klein,**
**deswegen muss ich**
**mal kurz hier rein,**
...ooooO...................
....(.....).......Ooooo....
.........(..... ..(.....).....
......._.).......)..../.....
..................(._./......
**nun habe ich alles**
*****gesehen,******
*lasse Dir noch liebe*
*Grüße da,und werde*
***wieder gehen*****fg

Ich finde deine HP
sehr sehr schön..

Liebe Grüße aus Frankreich
“ Streunerherz „
http://streunerherz.repage4.de
PS. Falls Du mal Lust und Laune hast
kannst Du dir ja mal mein kleines Forum
ansehen.
http://streunerherz.forumieren.de/index.htm
Wuerde mich freuen, Dich in meinem Forum ,begruessen zu duerfen.
 
Ulli Bolen Großrosseln schrieb am 27-01-2008, 19:53:08:
Hallo Armin,
obwohl ich nicht glaube, daß sich die Bestie Mensch ändern läßt, habe ich trotzdem auf meiner HP einen Link zu dir gelegt.
Auch ich werde mit meinen kleinen Möglichkeiten immer wieder versuchen jeder gequälten Kreatur zu helfen.
Ich wünsche dir alles Gute und viel Erfolg.
mfg
Ulli

Kommentar:
Hallo Ulli,
vielen Dank für die Verlinkung.
Bei uns ist der Tierschutz im Grundgesetz verankert und trotzdem erleiden Tiere täglich unbeschreibliche Qualen durch den Menschen, werden sogar regelrecht zu tode gequält (Tierversuche). Wenn jemand den Hund vom Nachbarn vergiftet kann man ihn nur wegen Sachbeschädigung anzeigen.
Die Mehrheit der Menschen in Deutschland ist aber gegen diese Tierquälerei. Wenn ein "wichtiges" Fußballspiel nur noch im Bezahlfernsehen zu sehen sein soll, dann geht fast die ganze Nation auf die Barrikaden. Wenn aber trotz der Gesetze bei uns Tiere millionenfach gequält werden, bedauern das viele, machen aber sonst nichts.
Wenn sich alle Tierfreunde in Tierschutzorganisationen zusammenschließen würden, dann könnte so großer Druck auf die Politik ausgeübt werden, daß sich auch praktisch der Tierschutz verbessert, nicht nur auf dem Papier, wie das zur Zeit der Fall ist.
Ich bitte alle Tierfreunde eine Tierschutzorganisation zu unterstützen und außerdem als Verbraucher tierquälerische Produkte zu meiden. Das würde schon sehr viel bewirken!
Gruß Armin

 
Katrin 63829 Krombach schrieb am 21-11-2007, 11:48:25:
Hallo,
da ich ein Fachreferat in Deutsch über Tierquälerei, mit dem apellativen Charakter einem Tierschutzverein beizutreten verfasse, bin ich über diese Seite gestolpert und muss sagen "Grausame Wahrheit" Oh My! Sad aber wenigstens nicht beschönigt.
Ich werde einiges an Material dieser Seite entnehmen und hoffe ich kann mit meinem Referat etwas bewegen. Natürlich verweise ich auf diese Homepage.
Vielen Dank für diese umfangreiche Seite.
Alles Gute!!
Liebe Grüße
Katrin

Kommentar:
Hallo Katrin,
es liegt auch in meinem Interesse, wenn diese Informationen weiter verbreitet werden und dadurch noch mehr Menschen erreichen. Es freut mich, wenn dabei auf meine Homepage verwiesen wird.
Ich wünsche Dir viel Erfolg mit Deinem Referat und daß Du damit etwas für den Tierschutz bewirken kannst.
An dieser Stelle möchte ich noch einmal auf die Seite der Ärzte gegen Tierversuche e.V. hinweisen, auf der Du für Dein Referat noch mehr Material finden wirst.
Viel Erfolg und Alles Gute!
Gruß Armin

 
Bianka (www.bibiblockstein.de.tl) schrieb am 25-10-2007, 22:23:27:
Lieber Armin,
lange war ich nicht mehr hier. Heute bin ich in eigener Sache unterwegs, und möchte die Menschen bitten, unsere Petition zu unterschreiben.
Wir wollen das Adoptionssysthem etwas menschlicher machen, und dazu zählt jede Stimme!
Ich bitte um Deine!

Liebe Grüße, Bianka
 
Matthias Thüringen schrieb am 09-10-2007, 11:13:08:
Es ist eine Sünde, gleichgültig zuzusehen, wenn Tiere gequält werden und es ist eines Menschen unwürdig, am Leid der Tiere vorüber zu gehen, ohne zu helfen.
Ich finde es Super das es noch Menschen gibt die Helfen
 
Karin schrieb am 24-09-2007, 09:52:22:
Hallo Armin,ich bin durch ein anderes GB hier gelandet und ich habe Magenschmerzen bekommen über das Leit,das die "Bestie Mensch" den Tieren antut,es ist einfach furchtbar.Aber trotz allen,hast eine wunderbare Seite,ich wünsche Dir alles Gute und eine schöne Woche.Gruß Karin
 
Birgit Gelsenkirchen schrieb am 25-08-2007, 23:07:19:
Lieber Armin,

bin auch endlich mal wieder hier. Da man meine alte "Gedankenlichter" zerstört hat komme ich über die neue. Sie ist total überholt. Würde mich sehr freuen wenn Du auch kommen würdest. Hoffe dass es Dir gut geht. Die Tierquälerei wird immer schlimmer. Man kommt nicht mehr nach. Aber aufgeben? Niemals.

Ganz lieben Gruss von Biwus Gedankenliochtern

Kommentar:
Hallo Birgit,
Du bist ja unermüdlich. Deine neue Gedankenlichter-Seite ist Dir gut gelungen und Deine Tierschutzseite wird auch immer umfangreicher.
Schau Dir nicht so viele grausame Bilder und Videos im Netz an und gönn Dir zwischendurch mal eine Pause, damit Du wieder Kraft tanken kannst!
Danke für Deinen Besuch!
Gruß Armin

 
seedie.de schrieb am 04-05-2007, 08:43:37:
gut gemacht! Weiter so, wenigstens gibt es noch ein paar Seiten die es nicht vergessen haben. Die anderen Menschen sind ja nur Menschen und was interessiert Sie schon die Tiere, ein neues Auto, ein Handy, oder sonst irgend einen Luxus ist gewichtiger. Und das schlimmste der Mensch macht es nicht mit den Tieren, sondern er zerstört gleich die ganze Erde.Mad

Grüße aus Braunschweig
Klimawandel und Umweltkatastrophen
www.seedie.de
http://seedie.de/forum600 Wink
 
Thilo schrieb am 13-04-2007, 04:31:12:
Hallo Armin,

gleich vorweg: Es ist normal nicht meine Art mich in einem Gästebuch derart zu verewigen um daraus eine abendlich füllende Diskussion zustande kommen zu lassen. Es kommt doch selten etwas nützliches dabei heraus. Du hast aber sehr freundlich und gewählt reagiert, und so möchte ich mich doch noch mal zu Worte melden.

Ich wollte dir keineswegs zu nahe treten, ich glaube nicht daß ich mir anmaßen kann Aufgrund einer Internetseite zu Urteilen ob du fanatisch bist oder nicht. Bei Organisationen gerade wie PETA aber sehr wohl. Diese waren eigentlich auch gemeint.

Es bezog sich also nicht auf dich. Ich habe schon den Eindruck daß du gut recherchierst und möglichst bei Dingen bleibst die dir selbst als Glaubhaft erscheinen. Es ist auch sicherlich nicht so daß ich Grundsätzlich alles über einen Kamm Schere und sage was solche Organisationen machen ist unnütz, sicherlich sind einige Ziele von großem Nutzen und regen berchtigterweise zum Nachdenken an. Dennoch entschuldigt das Vereinskonzept nicht, was im großen und ganzen für Leute daran und darin teilhaben. Viel zu Praxisfremd. So nicht nur unsere Meinung. Aber darum soll es auch nicht gehen nun, du hast es ja schon angesprochen: Man geht sicherlich nicht 100% konform mitinander, aber es ist gut wenn man Lebt und leben lässt. Loyalität eben.

Und so veschieden blicken wir ja nun doch nicht. SOnst wäre es wohl auch nie zu diesem Austausch gekommen. Wir finden einen Stierkampf genauso unmöglich, wie viele wirklich üble Tierversuche die überhaupt nicht sein müssten, sind uns aber auch bewusst daß vieles eben heute nicht so wäre, würde es keine Tierversuche geben. Man denke nicht immer nur an "Luxusartikel" wie Schminkutensilien (wo ja gerne immer Antiwerbung gemacht wird) sondern an viele überlebenssichernde Impfstofe -die sicherlich auch du in dir trägst - oder Medikamente die z.b. tausenden von Krebspatienten tägl. das qualvolle Leben etwas erträglicher machen. Auch sollte man nicht Vergessen daß die Tierwelt selbst "grausam" sein kann und es oft auch ist. Man Denke nur mal z.b. an einen Komodowaran der sein Opfer, Bakteriell durch einen relativ harmlosen Biss Infiziert. Ein langsamer und sicher kein schöner Tod wie vielleicht durch eine Hochgiftige Viper er wäre. Das ist die Natur.

Ich habe keine Erfahrung in der Ausbildung mit Tieren für Zirkusnummern, sehr wohl aber viel Erfahrung was die Haltung und Pflege sowie vor allem das Charakterstudium vieler Spezies angeht. Daher maße ich mir durchaus an gewissenhaft aus der Praxis Urteilen zu können. Als aktive Kraft im Fachverband deutscher Zootierpfleger ist mir neben den ganzen Prestigeträchtigen Sensationsmeldungen bestimmter Organisationen (die im übrigen oft genauso Korrupt sind, wie die Mutmaßungen der großen Konzerne die den Urwald abholzen) um neue Mitglieder und das damit einhergehende Budget zu Gewinnen, auch ein Zugang zu 100% Praxisnahen Erfahrungen egal ob Fütterung, Haltung und/oder Zucht möglich.

Um bei den berühmten Elefanten zu bleiben: Ein Elefant hat ein Langzeitgedächtnis das beängstigend nahe an das, des Menschen herankommt. Sobald ihm schlechtes widerfährt ist er unglaublich nachtragend. Aus dieser sicht regen deine Worte durchaus zum Schmunzeln an, weil das für mich so klingt wie wenn ein Hund täglich seine Cola trinkt.
Es klingt mit deinen Worten vieles stark verallgemeinert, was ich dir auch garnicht übel nehme, denn die ganzen Organisationen propagieren es ja auch so. Nur eben aus Gründen um Leute wie dich zu "fangen". Den Zirkustieren nützt es letztlich wenig. Wird ein Tier wirklich gequält wäre es viel besser direkt da an der Wurzel das Problem anzupaken und eine Verfügung zu erlangen um der sache ein Ende zu machen, anstatt dessen wird aber oftmals gleich verallgemeinert um großflächig Aufmerksamkeit zu streuen. Ähnlich verhält es sich mit vielen anderen Dingen die du anführst (wo ich dir meist vom Ursprungsgedanken dahinter auch zustimme).

Nochmals zur Tierausbildung. Ich bin öfter Konfrontiert mit Tiertrainern die fachmännisch ausbilden. Ob das Polizeihunde sind, oder Tiere die zur Therapie eingesetzt werden um kranken Menschen zu helfen, ode rgar Tiere die ich selbst schon "filmreif" hinbekommen habe - es ist eine der schönsten Beschäftigungen die man haben kann. Mit Tieren zu "Arbeiten" ist etwas wunderbares, man muß es nur verstehen und entspr. handeln.

Aber ich erwähnte ja bereits - "schwarze Schafe" gibt es überall, und das ändern auch wir beide nicht. Vielmehr doch sollte es um die Mehrheit der Bevölkerung gehen und um fachmännische Aufklärung aller Seiten. Das ist unser Ziel.

Würde das geschehen bräuchte auch kein vermeintlicher Tierschützer (nein nicht du persönlich) auf die Idee kommen hochbedrohte Tiere wie einen Eisbären - wo für den Genpool wirklich jedes Tier Gold wert ist - einzuschläfern nur weil er nicht wie in der Natur aufwachsen kann. Das sind dann nämlich mehr als bedenkliche Formen die solcher "Orgfanisations"-Fanatismus bewirkt.

Doch mich freuen gerade diese absurde Schlagzeilen für den Berliner Zoo. Ein Zoo kann nie genug Geld haben, und das wird ihm die Tage reichlich mehr beschert dank des Presserummels, der eigentlich hätte ganz anders verlaufen sollen.

Es ist für mich wie ein bisschen Buße für "Aktionen" wie - Rettet die Pelztiere" - wo in den 80 ern plötzlich tausende amerikanische Minks, die über Nacht "befreit" wurden, unseren europäischen Nerz innerhalb von rund 15 Folgejahren so gut wie ausgerottet haben. Das Gerade biegen tut übrigens keiner der "großen" Tierschutzorganisationen, sondern wieder einmal ein paar wenige unermüdliche die sich zusammengeschlossen haben. Wie du siehst: Es gibt auch umgekehrt genügend was man auf den Tisch bringen könnte.

Im übrigen ist es dank des unermüdlichen Einsatzes einiger Fachleute, heutzutage in immer mehr Fällen möglich in Gefangenschaft geborene und aufgezogene Tiere auszuwildern. Selbst bei Zugvögeln gibt es verlässliche Konzepte. Mehr Natur- und Artenschutz kann man wohl kaum mit so wenig Mitteln, so fernab der Presse und mit so einer geringen Personenzahl bewerkstelligen.

Ergebnisse die nicht in Tabellen und suspekten Flugblättern veröffentlicht werden müssen, sondern in der Natur am lebenden Beispiel angesehen werden können.

Ich wünsche dir - und das meine ich ehrlich - eine gute Zeit, aber auch ein etwas kritischeres und gleichzeitig loyaleres Auge bei deinen Recherchen. Ich bin mir sicher du meinst es gut. E wäre schön wenn du alles Aspekte hinterleuchten wü+rdest, nicht nur die gewollten. Dann wäre der Sinn meiner Zeilen erreicht.

Grüße zur Nacht
Thilo

Kommentar:
Hallo Thilo,

ich möchte nicht, daß mein Gästebuch zu einem Diskussionsforum umfunktioniert wird (dazu ist es nicht gedacht). Aber auf zwei Punkte möchte ich dennoch kurz eingehen.

Ich halte die Arbeit von PETA nach wie vor für sehr wertvoll, wichtig und für den Tierschutz sehr hilfreich. Sicher wird das Leid der Tiere von PETA oft werbewirksam in Szene gesetzt, damit die Menschen dazu bewegt werden, diese Organisation zu unterstützen. Andere Organisationen setzen dieses Mittel genauso ein, wie z.B. Greenpeace in Sachen Umweltschutz. Dabei wird aber nicht fanatisch übertrieben, sondern es wird auf die grausame Realität aufmerksam gemacht (meine Meinung).
Wir brauchen eine starke Tierschutzorganisation, die Druck auf die Politik und Gesetzgebung auswirken kann, damit der Tierschutz nicht nur auf dem Papier, sondern auch effektiv verbessert wird.
PETA ist die größte Tierschutzorganisation weltweit und in vielen Ländern präsent. Das sind gute Voraussetzungen dafür, daß PETA bald so etwas für den Tierschutz verkörpern kann, wie es z.B. Greenpeace für den Umweltschutz ist.
Was hilft es, wenn Gesetze zum Tierschutz beschlossen werden und festgelegt wird, daß diese erst in drei, vier oder mehr Jahren in Kraft treten und dann nach Jahren, kurz bevor es soweit ist, von irgendwelchen Interessengruppen, die auf die Politik einwirken, zugunsten der Profitsteigerung wieder gekippt werden.
Unsere Politiker vertreten nicht die Interessen des Volkes, sondern sind oft nur vergleichbar mit Hampelmännchen, wo die Industrie und Wirtschaft an den Fäden zieht und die dann entsprechend herum hampeln. Das ist nicht nur in Sachen Tierschutz so, sondern betrifft alle Bereiche.
Nur eine starke Organisation mit vielen Mitgliedern (Wähler), kann dagegen etwas ausrichten. Deshalb habe ich auf meiner HP immer wieder auf PETA aufmerksam gemacht und darum gebeten, diese zu unterstützen.
Ich hoffe nicht, daß jetzt durch meine "Propaganda" für PETA der falsche Eindruck entstanden ist, daß ich nur auf PETA fixiert bin. Es gibt auch noch andere Tierschutzorganisationen, die gute Arbeit leisten (Deutscher Tierschutzbund, Vier Pfoten usw., auch über diese Quellen informiere ich mich, nicht nur über PETA).

Der andere Punkt wären die Tierversuche. Selbst wenn man durch Tierversuche Medikamente entdecken würde, die mir bei evtl. künftigen Erkrankungen helfen würden, wäre ich dagegen, weil ich es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann, daß dafür jedes Jahr viele Millionen Tiere regelrecht zu Tode gequält werden.
Tierversuche bringen aber unbrauchbare Ergebnisse und sind eine Gefahr für uns Menschen. Sie sind auch aus ethisch- moralischen Gründen untragbar.
Dieser Ansicht sind auch, unter anderem, die Ärzte gegen Tierversuche. Ich hoffe, Du unterstellst denen jetzt nicht auch noch eine mangelnde Praxiserfahrung. Das sind immerhin studierte Ärzte.

Ich bitte alle, die der Meinung sind, daß Tierversuche hilfreich sind, sich auf der Internetseite der Ärzte gegen Tierversuche umzusehen, besonders die Seiten, die ich auf meiner Startseite empfohlen habe. Dort habe ich auch einen Link darauf eingerichtet.
Hier auf meiner HP habe ich unter „Wirkungsweisen bei Mensch und Tier“ einen interessanten Beitrag, der von einem ehemaligen Vorsitzenden der Ärzte gegen Tierversuche stammt.

Ich bitte alle, die in der nächsten Zeit heftige Schmerzen erleiden werden, sei es wenn sie sich das Schienbein stoßen, einen Finger in der Tür einklemmen usw., daß sie dabei an Tiere denken, die grausame Versuche über sich ergehen lassen müssen. Wenn wir uns das Schienbein stoßen, läßt der Schmerz schon nach wenigen Sekunden spürbar nach. Wohl kaum jemand würde den Anfangsschmerz länger ertragen.
Viele Tiere müssen aber unvorstellbare Schmerzen über einen langen Zeitraum bei den Versuchen ertragen (siehe auch Tierversuch mit Katzen hier auf dieser HP).

Der Mensch hat nicht das Recht, Tiere so zu quälen. Es gibt auch keinen Grund, der das rechtfertigen könnte (das ist nicht nur meine Meinung).

Gruß Armin

 
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