Herzlich willkommen im Gästebuch der Website zum slawischen Fürstentum Rügen im Mittelalter!



Seid ihr über diese Website himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt? Hat sie euch Anregungen gebracht? Oder wollt ihr nur einfach einen netten Gruß übermitteln? Schreibt es einfach hinein! Aber denkt bitte daran, dass für die Einträge in dieses Gästebuch die gleichen Kriterien gelten, die ich auf meiner Seite "Linksammlung" formuliert habe.
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Maik Seiler 56077 Koblenz schrieb am 17-01-2013, 15:33:41:
Hallo, zum slawischen Fürstentum. Ich bin leidenschaftlicher Linguist und habe mich im Wendland wiedergefunden. Nach sorbisch,Friesisch, Romanés und Rotwelsch möchte ich das wendlandslawische( gerne auch das kaschubische/slowinzische kennenlernen. Am besten durch gleichgesinnte. Gratulation für die tolle informative Wesite.
 
Ronny Krüger Neubrandenburg schrieb am 24-12-2012, 19:07:59:
Hi Jens, danke für deine Weihnachtsgrüße! Auch dir alles Gute zum Fest und für 2013!

Halten wir die alten Slawen in Erinnerung Smile

Ronny
 
Valentin Taranets Odessa, Ukraine schrieb am 26-10-2012, 08:39:48:
Verehrter Herr Jens Ruge, Einen recht schoenen Dank spreche ich Ihnen aus fuer die Tatsachen auf der Insel Ruegen im Mittelalter. Zur Zeit arbeite ich an einer Monographie ueber das Leben der Germanen und Slawen auf diesem Lande. Ich brauche gern Materialien ueber das Leben verschiedener Staemmen auf Ruegen; gibt es etwas in elektronischer Variante, ich wuerde Ihnen sehr dankbar. Nochmals bedanke ich mich bei Ihnen herzlich. - Mit besten Glueckwuenschen Valentin Taranets

Kommentar:
Lieber Herr Taranets,

im Internet gibt es bestimmt Einiges zum Thema "Rügen im Mittelalter", was seriös ist. Ich denke da zuerst an die entsprechenden Wikipedia-Einträge. Ob es Online-Fachliteratur gibt? Da hilft vermutlich nur "googeln". Aber vor Kurzem kam ein sehr gutes und aktuelles Buch dazu auf dem Markt, das auch bei Amazon erhältlich ist: http://www.amazon.de/gp/product/3515094415/ref=oh_details_o01_s00_i01

Beste Grüße
Jens Ruge

 
thurau lübeck schrieb am 29-08-2012, 10:25:33:
na mal ganz liebes hallo an alle ich heisse thurau konnte meinen nammen bis zur slawischen burg in ratzeburg finden von ostpreusen angefangen
 
Ronny Krüger Neubrandenburg schrieb am 09-08-2012, 13:59:19:
Hi Jens, Ronny von den Slawenburgen hier ^^. Wie geht es dir? Hoffe doch gut. Sag mal...bist du gar nicht bei Facebook. Ich wollte erst auch nicht zu Facebook, aber ich stehe da mittlerweile mit einigen Interessierten in Kontakt. Sogar mit einem Schriftsteller aus Rostock, der mir schon ein paar Bilder von Rostocker Wällen vermittelte. Ich bin da Ronny Krüger. Mein bild wirste ja erkennen.

PS: Ich habe einen neuen Link zu deiner Seite gesetzt auf meiner Homepage. Ich habe etwas umgebaut in letzter Zeit. Fällt aber optisch nicht weiter auf.

Gruß Ronny
 
Linda schrieb am 25-04-2012, 20:15:49:
Lieber Jens Ruge,
auf Ihrer Seite habe ich das Spiel "Perle auf der Schnur" entdeckt und nachgebaut. Leider kann man auf der Abbildung nicht erkennen, wie der 3. Schritt funktioniert. Nach stundenlangem Gefutzel und purer Verzweiflung, möchte ich Sie hiermit nach der Lösung fragen. Vielleicht können Sie mir auch sagen, welchen Namen das Spiel noch haben könnte oder ob es vielleicht eine weitere Abbildung gibt, auf der man mehr erkennen kann!
Vielen Dank im Voraus und herzliche Grüße,
Linda

Kommentar:
Liebe Linda,
ich habe dieses Spiel aus: Walter Endrei "Spiele und Unterhaltung im alten Europa" (ISBN 3-7684-1739-5), Seite 97, dort ist die Zeichnung auch größer.
Die Zeichnung zu Schritt 3 ist wirklich nicht gut, aber ich kann mich entsinnen, dass das Fadenende rechts der Kugel durch des Mittelloch gezogen und dann diese Schlaufen gebildet werden müssen, so dass die Kugel dann links davon ist. Ich glaube, der Faden musste von vorn durchs Loch (Zeichnung ist wohl an dieser Stelle ungenau), so wie es dann im Bild 4 zu sehen ist. Leider habe ich das Spiel nicht mehr. Einen Namen hat es nicht, im Buch steht nur "Geschicklichkeitsspiel".
Ich hoffe etwas weitergeholfen zu haben.
Viele Grüße
Jens Ruge

 
Dietrich P.F. Getzlaff (Bogislaw XV?) Berlin schrieb am 05-02-2012, 11:03:26:
Verehrter Jens Ruge,
habe recht herzlichen fuer Deine Recherchen zu Getzlawiden, Guslaw, Bogislaw use. Du hast mir sehr, sehr geholfen.
Mit grosser Dankbarkeit
 
Dietrich P.F. Getzlaff (Bogislaw XV?) schrieb am 23-12-2011, 13:03:20:
Es scheint erwiesen zu sein, dass unser Name GETZLAFF von Bogislaw I abgeleitet wurde, so dass wir dem Geschlecht der Greifen angehören. Es ist nur zu klären, was die Vorsilbe „Bug“ oder „Bo“ polabisch oder pomoranisch oder in sonstiger slawischer Sprache, vielleicht ranisch, bedeutet. Auf Seite 348 des Buches von Helmod von Bosau „Slawenchronik“ 7. Auflage 2008 ISBN 978-3-534-21974-2, steht unter Anmerkung (g) zu den Namen Kasimir und Bogislaw, lateinisch Kazemarus et Buggezlawus, „weitere Lesarten hier und sonst: buggezlaus, buggezlaf(us)“. Auf Seite 170 des Buches „Slawische Personennamen in mittelalterlichen Quellen zur Deutschen Geschichte“ von Gerhard Schlimpert, Akademie Verlag Berlin 1978, steht u.a. „z.B. 1354 Bugheslav und Buggislaus in einer Urkunde, in einer anderen aus demselben Jahr Buguslaw Boguslav oder Boguslav. Im einzelnen ergeben sich die folgenden Abweichungen von den ursprünglichen Thema- bzw. auslautenden Vokalen des ersten Gliedes: -e-, -i- und - -u- für altes –o-; -o-, -i- für altes –e-; -o-, -e- für altes –i-; -o-, -e- für altes –a-; -i-, -u- für altes –e-; -e- für altes –y-.

Kommentar:
Hallo Dietrich,
meiner Meinung nach geht die slawische Vorsilbe "bog-" oder "bug-" auf "Gott-", "göttlich" etc. zurück, vergleichbar mit deutschen Vornamen wie z.B. "Gottfried".
Liebe Grüße
Jens

 
Dietrich P.F. Getzlaff (Bogislaw XV?) Katteweg 7, 14129 Berlin schrieb am 22-12-2011, 19:17:00:
Hallo, Jens, nach langer Zeit melde ich mich ´mal wieder, neue Ergebnisse aus Helmod´s Slawenchronik, Bogislaw = Buggetzlaw. Also die Frage was heißen auf ranisch, slawisch die Vorsilben "Bo" oder "Bug", habe dazu auch Herrn Krol in Cz angeschrieben. Und noch etwas bewegt mich, woher stammt der Hinweis in Deinem Kasten "1294 wird ein Dominus Guzlaw als Priester von Wittow genannt, auch ein Zeichen fuer die gleichberechtigte Stellung der Ranen" wo steht das und wie ist das zu verstehen. Dann bei Dir noch der Hinweis "Am Beispiel von Garz haben wir schon einiges über das Zusammenleben von Rügenslawen und Niederdeutschen erfahren. Aber auch weitere Ortsnamen belegen das: Die Verbundenheit der Zuwanderer mit ihrer neuen Heimat, deren Menschen und dem slawischen Fürstenhaus kommt im ursprünglichen Namen des Ortsteils Gützlaffshagen zum Ausdruck. Dieser lautete im Mittelalter Witzlaweshagen, also Witzlawshagen" Wie ist das zu verstehen? Dir und der Familie ein frohes Weihnachtsfest und tollen Rutsch!

Kommentar:
Hallo Dietrich,
nach langer, langer Suche Wacko habe ich endlich die Quelle für den "Guzlaw" wiedergefunden: Es ist ein kleines Heftchen aus DDR-Zeit (1988) von Norbert Buske "Die Kirche in Altenkirchen und die Kapelle in Vitt". Dort steht auf Seite 16: "Im Jahr 1294 wurde noch einmal ein Priester von Wittow, Dominus Guzlaw, genannt." Meine Wertung zur gleichberechtigten Stellung der Ranen kommt daher: Im Jahr 1294, also weit mehr als 100 Jahre nach der Eroberung Rügens durch die Dänen und kurz vor dem Erlöschen des ranischen Fürstenhaus (1325) hat ein Herr (dominus) mit eindeutigem slawischen Namen eine angesehene gesellschaftliche Position inne (Priester eines wichtigen Kirchspiels).
Der Hinweis auf Garz bezieht sich auf einen Absatz weiter oben auf der selben Seite (neben dem Siegelabdruck), in dem die verschiedenen Orte auf heutigem Garzer Stadtgebiet genannt werden.
Und schließlich Gützlaffshagen, was 1294 Wislawshagen, 1314 Wislaveshagen, aber erst 1466 Gusßlebeshaghene hieß. Dieser Ort war eine Gründung deutscher Einwanderer ("-hagen") und trug zugleich den Namen des slawischen Fürsten des neuen Heimatlandes. Ich denke, das ist schon ein Zeichen für Verbundenheit (heute würde man sagen: Integration).

 
Vit Pravda schrieb am 24-10-2011, 21:35:56:
Die Seite ist einfach Klasse und sehr lehrreich. Vielen Dank
 
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