Erfahrungsberichte
Wizard Mode
Normal Mode
         
Offene TAGs:   alle TAGs schliessen
Dein Name:
Deine eMail:
Deine ICQ#:
Deine HomePage:


 [ 1 2 3 4 | » ] [32] 

Zum Schimanski 07.04.2012 kann ich nur eins sagen:
Ich war entäuscht!!!
Alles was ich erwartet habe ist nicht eingetroffen.
Wir waren 3 Teams, alles Hochwinder und ein Helfer.
Und dann das...
Wir mussten einen Hochwinder am Start ansetzen Oh My!
Nie hätte ich damit gerechnet.
Sky hat den Anfang gemacht ist auch richtig gestartet aber dann gleich bei der ersten Kreuzung falsch abgebogen und ein "U" gelaufen. Kann nicht sein!!! Also zurück zur Kreuzung und dann nochmal. Dann kam die erste Enttäuschung (ein Glück wusste ich das da noch nicht). Sky ist beim zweiten Versuch richtig rausgezogen und ist spurtreu gelaufen Mad . Irgendwann nach gefühlten 100m (es waren aber irgendetwas zwischen 600m und 800m) haben Yvonne und ich beschlossen, dass das vordere Ende der Leine müde aussieht und prompt kam die allwissende Stimme durch den Funk "Sky wirkt müde".
Also musste gewechselt werden, Lousie sollte schliesslich auch arbeiten. Da wir beschlossen hatten dass die HF nicht bei den anderen Hunden mitlaufen, dafür hatten wir ja unser Helferlein Yvonne, kann ich zu der Arbeit von Elle und Louise nichts sagen.
Schon wieder so eine Enttäuschung, statt richtig Kilometer zu reissen, konnten wir HF uns erholen. Irgendwann, die Zeit scheint nicht zuvergehen wenn man im Schneesturm wartet wurde dann wieder gewechselt, Doris und Anthea sollten Elle und Louise ablösen.
Liebe HF, bei einem Schimanski kann man auch mal reden und diskutieren, und alles wieder auf Null fahren. Man muss sich nicht einig sein oder gar den Hunden vertrauen Wacko
Das war die größte Enttäuschung!!! Wir waren uns einig, wer wann und wo startet, ohne Zeit zuverlieren mit langen Besprechungen. Während Anthea lostrailte wurden wieder Autos umgeparkt.
Und nach ca. 20min war Anthea, nach ihrem Verhalten (lt. HF und Helfer) nah an der VP. Da wollten wir alle Hunde nochmal in diesem Gebiet ansetzen, um die Chance zu finden zu verdreifachen. Alle drei Hunde an verschiedenen Ansatzpunkten.
Also Sky raus aus dem Auto, mit dem Gedanken "wenigstens trifft das zu, dass alle Hunde min. 2x angesetzt werden". Geschirr an und dann klingelt das Telefon. "Anthea hat gefunden!"
Was für eine Enttäuschung!
Der Blick auf die Uhr... und schon wieder - Enttäuschung! 3 Hunde heißt 3 Stunden Trailen plus 1 Stunde Besprechnung der erarbeiteten Teilstrecken. Und nicht nach zwei Stunden "VP gefunden". Oh My!

Vielen lieben Dank an
Bärbel, die uns diese Strecke gelegt hat
an unsere VP, die ich nicht zu Gesicht bekommen habe
an Doris und Anthea, die die VP auf einem Balkon gefunden haben
an Elle und Louise, die Sky und mich abgelöst haben
und an Yvonne, die alles mitgelaufen ist und uns HF mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat.
und natürlich auch an Sky.
Es hat, trotz des Wetters, viel Spaß gemacht und ich habe wieder jede Menge gelernt.

Liebe Grüße

Hannah

Kommentar:
Nur 3 Hunde und dann noch alles Hochwinder. Dazu dann wenigstens noch die Küstennähe, Wind, Hochhäuser. Ihr hättet auch in Scharbeutz landen können Mr. Green
Supi tolle Aktion war das Big Grin


Eintrag-Nr.: 32
10-04-2012, 14:06:37

 

Hannah & Sky
(46.78.209.204)

eMail:
hannah_braeuer[æ]rokka.org

 

 

Hurra, der Frühling ist da....kaum ist die Sommerzeit eingestellt-schon kann man mit ohne Handschuhen trailen. Cool Herrlich! Befreit vom Gewicht von Handschuh, Schal und langen Unterhosen geht es nun förmlich leichtfüssig hinter dem Hunde her....
Sonntag waren wir wieder im Wald mit Vogelsang und Sonnenschein. Leider haben die wilden Gerüche im Frühlingswald auch so manchen Hund etwas von der Arbeit abgelenkt. Naja, ist halt nicht so einfach nach monatelangen vornehmlich städtlichen Trailen jetzt wieder so in der freien Natur loszugehen. Sad Aber nach einigen ernsten Worten, ging es dann auch schon besser.
Manch einer musste garnicht erst ermahnt werden, sondern suchte gleich munter drauf los. Als Hundeführer muss man eben auf alles gefasst sein, auch dass der Hund mal von der Umgebung verführt wird und die Spielregeln etwas lockerer auslegt. Aber wenn man dann klare Ansagen macht, ist das auch wieder ausgestanden... Es war auf jeden Fall herrlich, endlich mal wieder gemütlich in der Sonne zu sitzen und reichlich Kuchen zu schnabulieren. Trailen nach meinem Geschmack!! Echt herrlich --- so kann das Trailjahr weitergehen Rolleyes

Kommentar:
Jups, das kam wirklich gut Big Grin
An der selben Stelle sind wir aber auch schon beim Training gnadenlos abgesoffen, haben uns im Schnee festgefahren, 1 x hat uns ein Eichhörnchen mit Tannenzapfen beworfen und mein alter VW Bus ist dort bei seiner Jungfernfahrt mit defektem Anlasser liegen geblieben Mr. Green Aber dieses Mal, da stimmte einfach alles Wub


Eintrag-Nr.: 31
26-03-2012, 20:58:57

 

Christine, Paula, Jule und Yuri
(46.142.31.48)

 

 

Ich habe auch eine Idee, wie man sich im Winter das Trailen vergnüglich machen kann:
Einfach gemütlich hinter dem Ofen vom Trailen träumen und bei einer Tasse heissen Tee in aller Ruhe die aktuellen Trailberichte von Bärbel lesen. Ein vernügliches Unterfangen und letztlich freut es auch die Hunde, wenn sie mal ordentlich gekrault werden Big Grin Ab Mitte April kann man dann ja wieder getrost die Nase rausstecken und sich ins Frühlingstrailen stürzen. Vorteil: Man braucht sich den ganzen Winter über keine Sorgen über verlorene Handschuhe machen, die liegen ja sicher im Handschuhfach.

Kommentar:
Das könnte Dir so passen. Nix da, hab mir extra schon einen Klappspaten gekauft, damit ich unsere Versteckpersonen im Schnee einbuddeln kann. Wirst mich ja wohl nicht um dieses Vergnügen bringen. Immerhin ist dein Vorschlag etwas origineller als der sonst übliche Vorschlag in der Wintersaison Bingo zu spielen.
Wir versuchen es jetzt erstmal mit dem Theavorschlag Bänzel an die Handschuhe


Eintrag-Nr.: 30
23-11-2011, 14:36:56

 

Christine, Paula, Jule und Juri
(141.5.9.63)

 

 

06.10.11 Neustadt, Am Wasserturm 13

Biene hatte heute als erstes einen kürzeren Trail auf Wiese und Straße. Nach dem sie zögerlich gestartet ist und den Grünbereich verlassen hatte setzte sie ihre Aufgabe gut um. Als aber das erste Auto an einer Kreuzung kam schoss Sie wieder wild hinter dem Auto her. Ich zog sie an der Leine zurück maßregelte sie stimmlich und stellte mich vor sie und bedrohte sie mit aufstampfenden Fuß. Nach einer kurzen Verweidauer-mit kreisendem Hund- nahm sie dann den Trail wieder nur sehr zögerlich auf - alles war interesanter als der Trail - als dann noch einmal ein Auto uns entgegen kam schoß sie unkontrolliert auf die Straße und wurde beinahe noch vom Auto erwischt. Hier muss ich also noch konzentrierter arbeiten sie sehr kurz nehmen und die Situation im Vorfeld versuchen zu bereinigen. Ich vermute aber auch das sie durch die Zwangspause letzte Woche sie wieder übermotiviert war und sich erst einmal wieder austoben wollte.

Beim zweiten Trail - der von der Aufgabe schwieriger war - viele Richtungswechsel - hat sie wesendlich konzentrierter gearbeitet und sich an den Abzweigen immer selbst korrigiert - ich werde also diese kleine Übung jetzt erst einmal des öfteren üben.

Der zweite Trail

Kommentar:
Gegen Deine ersten Läufe war das trotzdem schon fast kalkulierbares Risiko. Hunde mit Vergangenheit sind immer schwerer zu arbeiten. Das Trailen wird Euch aber helfen, so wie so vielen vor Euch, auch in Stresssituationen den Überblick zu behalten. Vorausschauend arbeiten und im Straßenbereich schön kurz führen, dann wird das schon. Unser damaliger Pflegehund hat das auch ganz schnell gelernt und in den Privatbereich übernommen. Autos sind für ihn schon lange kein Problem mehr Big Grin


Eintrag-Nr.: 29
06-10-2011, 15:13:13

 

Heinz Dieter Huhn
(79.225.245.179)

eMail:
futter_mobil[æ]gmx.net
Homepage:
http://www.futter--mobilhuhn.de.tl

 

 

Na,nun wird es mal wieder Zeit, dass wieder mal einer was schreibt. Anscheinend haben die anderen keine weiteren Erfahrungen seit dem Sommer gesammelt....
Das Drei-Mädel-Team aus Plön hat hingegen reichlich Erfahrungen angehäuft.
Achterbahnfahren könnte nicht spannender sein. So war ein Trail super cool und griffig und der andere stoppte gleich umgehend den Höhenflug. Woran das wohl so immer liegt??? Stress im Büro, unausgelastete Hunde, genervte Hundeführer, Regen oder Sonnenschein----alles könnte eine Erklärung geben. Aber vielleicht gibt es sie nicht: die allgemeingültige Erklärung, warum irgendetwas irgendwie ist. Vielleicht ist es einfach nur ....!
Auf jeden Fall wollte ich immer wieder mal zwischendrin aufgeben und einfach nur Bingo spielen. Warum ich es nie getan habe??? Irgendwie ist in mir dieses Fünkchen Hoffnung,welches wohl nie erlischt, dass es mir doch eines Tages gelingen wird, mit Jule und Paula ein Team zu bilden, welches ohne grosse Worte sich versteht und der Spur folgen kann---ohne grosses Pipapo. Mein Ziel hatte ich heute abend wieder vor Augen: einfach hinter dem Hund auf der Spur hinterher "surfen" ...zu wissen, dass sie es drauf hat und ihr ohne Zögern zu vertrauen.
Vielleicht ist es das, nach dem wir alle suchen: Vertrauen!

Kommentar:
Yoh, die Waldrunde war wirklich toll, trotz Rotwild! Ich denke, dass was wir suchen, ist die "intime" Gemeinsamkeit mit unserem Hund. Wenn wir als Team verschmelzen und wirklich beide alles geben. Da ist dann kein Platz mehr für Zweifel und Zögern, da ist man Eins mit seinem Partner Hund.
Wenn es aber immer so ginge, könnten wir es dann noch so genießen?
Ich sehe Euch gerne arbeiten, denn entweder ist es genial - oder witzig Cool


Eintrag-Nr.: 28
29-09-2011, 23:17:28

 

Christine, Paula und Jule
(46.142.26.158)

 

 

Eignungstest am 07.07.2011 in Lensahn

Als mich Bärbel am Montagabend fragte, ob ich am Donnerstag am Eignungstest teilnehmen möchte, sagte ich spontan zu. Auf der Heimfahrt schoss mir dann der Satz: „Bring` aber eine Lampe und Knieschoner mit, denn ihr müsst durch eine dunkle Röhre kriechen“ von Bärbel durch den Kopf. Alles klar, dachte ich, und welche Aufgaben werden wir sonst noch zu bewältigen zu haben?

In der Zeit bis zum Prüfungstag machte ich mir weiter keine Gedanken darüber, ob mein pubertierender und bis dato unerschrockener 12 Monate alter Jakob den Anforderungen eines Tests womöglich nicht gewachsen sein könnte. Jaja, ich weiß, wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Smile

Bevor wir dann mit der Startnummer 5 ins Rennen gingen, zeigte uns Bärbel die „dunkle Röhre“ Wink und erklärte uns kurz die daran anschließenden Prüfungsteile. Ziemlich unaufgeregt und mit dem Gefühl, dass wir das schon schaffen werden, begaben wir uns in den dunklen Raum und krabbelten durch das Labyrinth aus Drahtgeflecht. Später spazierten wir zwischen den wippenden Kindern herum und dann, als wir im Feuerwehrauto saßen, konnte Jakob endlich! den neben ihm auf der Rückbank sitzenden Feuerwehrmann so richtig nach Herzenslust abschlabbern. Oh My!

Jakob hatte ich bewusst ohne Leckerli geführt, weil ich sowieso sehr sparsam mit der Verteilung der Goodies bin. Als Lockmittel in Alltagssituationen waren sie nicht notwendig, als Motivation, etwas nicht zu tun und auch als Tauschmittel hatten sie sich als ungeeignetes Hilfsmittel erwiesen. Als wir am Ende des Labyrinths vor dieser sehr steilen Treppe standen, weigerte sich Jakob das erste und einzige Mal während des gesamten Tests, mir zu folgen bzw. voraus zu gehen. Der Versuch, ihn mit einem Leckerli über`n Berg zu helfen, scheiterte, der Griff ins Geschirr ermunterte ihn dann zum Abstieg.

Die Übung im Atemgerätetrainingscenter der Feuerwehr war für mich sehr aufschlussreich, denn wir waren in einer für uns völlig unbekannten Situation, und durch Jakob`s Verhalten habe ich auch ein Feedback über den Status Quo unserer Beziehung erhalten.
Jakob kam als selbstbewusster, unternehmenslustiger und erkundungsfreudiger Welpe zu uns, für den ein „geht nicht, gibt`s nicht“ galt, aber immer mit Überlegung agierte. Sein Verhalten während dieses Eignungstests reflektierte somit auch die Qualität meiner bisherigen Bemühungen auf dem Weg mit dem Ziel, ein Team zu werden, das gemeinsam durch Dick und Dünn geht.Wink

Ich bin mächtig Stolz auf meinen etwas eigensinnigen aber auch feinfühligen Jungspund „mit dem sonnigen Gemüt“ *winkewinke Bärbel*
Obwohl es ein langer Tag für uns gewesen ist, so hatten wir doch viel Spaß und viel Zeit zum Klönen. Als Neuling in der Truppe habe ich mich unter euch sehr wohlgefühlt, vielen Dank dafür und an Alle, die dazu beigetragen, dass wir überhaupt an solch einem Test teilnehmen konnten.


Eintrag-Nr.: 27
13-07-2011, 09:11:47

 

Sigrid
(84.166.109.232)

 

 

....neulich waren wir wieder unterwegs.... diesmal in Geeshacht zu einer gemeinsamen Übungseinheit. Fremdes Gebiet, andere nette Leute und neue Erfahrungen. Die Spur war 24 Stunden alt und die gesuchte Person war nicht aus dem entferntesten Dunstkreis der Hunde. Die Zusammenarbeit mit der Geesthachter Gruppe war sehr gut. Wir haben den Einsatz der Hunde immer abgewechselt, so dass alle mal eine Chance hatten. Manche Hunde wollten mehr und andere ein bisschen weniger.Wir liefen im abgesicherten Modus (dh falls man sich in der Richtung als Team völlig verwählt hatte, bekamen wir ein donnerndes "ROT" aus dem Funkgerät),so konnten alle Hunde in unterschiedlichen Entwicklungsstadien mitmachen. Wir kamen ziemlich zügig vorran. Na und dann muss ich nun auch noch mein Julchen erwähnen (Paula liess sich den ganzen Tag faul die Sonne auf den Pelz brennen und hatte "dienstfrei") Julchen war dran, als die Spur zu einem alten Bahnhof über ein Dünengelände mit viel Sand führte. Wir tigerten dann man los und Jule auf den erst besten Sandhügel hinauf und erst mal die Lage peilen...dann war alles klar und wir surften durch die Dünen (wohl an sämtlichen Pools vorbei und dem echten Trail schlank entlang). Meine Helferin aus Geesthacht prüfte nochmals das Funkgerät, es kam ja nie ein "ROT"!
Manchmal fand Jule noch Zeit für ein Karnickelloch, liess sich aber sofort wieder umstimmen, dass der Trail unsere wahre Aufgabe ist. Wir kamen dann in ein Gewerbegebiet und durch die enorme Sonneneinstrahlung und Wärme, wurde auch das Julchen etwas schlapper und kreiste an der Kreuzung. War nicht richtig zu lesen.... mal so mal so...keine Entschlussfreudigkeit....na und Bärbel meinte, dass wir halt recht dicht an der Versteckperson waren und so die Spur wurde wieder sehr intensiv wurde. Julchen war nicht so schlapp, wie ich dachte, sondern etwas "verschnupft". Die Dunstglocke der Versteckperson machte ihr Schwierigkeiten. Da noch ein Hund sein Glück versuchen wollte, stoppten wir Jule hier und machten eine Trailparty auf dem richtigen Weg. Der nächste Hund hatte dann auch schnell gefunden und wir konnten noch gemütlich am Elbufer gemeinsam grillen. Bis die Kohle heiss wurde, wurden alle Hunde, die nicht getrailt, aber im Auto ausgehalten hatten, auf die Spur gebracht und so hatte Paula auch noch ihr Vergnügen Birgit zu finden.
Alles in allem war das wirklich ein schöner Tag mit schönen Wetter und netten Leuten. Ausserdem hatte ich einen "Mut-mach-Trail" geschenkt bekommen. So wie Jule lief, fühlte sich das schon verdammt gut an. Ich habe nie gezögert, ob sie wohl falsch ist und ihr grenzenlos vertraut. Das hat unendlich viel Spass gemacht und war wirklich eine wunderbare Erfahrung. Allerdings wäre das ohne die vielen gemeinsamen Kilometern mit Jule und dem Mantrailer-Team nie zu schaffen gewesen. Ich wünsche allen mal so einen "Mut-mach-Trail". Danach weiss man, dass es zu schaffen ist.... Smile


Eintrag-Nr.: 26
15-06-2011, 07:12:09

 

Christine, Paula und Jule
(46.142.60.216)

 

 

....neulich mussten wir im grössten Platz/Gewitterregen aller Zeiten trailen, um die arme Jessica zu retten. Aber keine Sorge, Julchen immer vorran! Woher sie die Geruchspartikel noch nahm, dass wissen allein die Regengötter! Sturzbäche links und rechts. Julchen lief stramm vorran, wurde ziemlich dynamisch kurz vor einer Senke im Wald (ich konnte selbst fast nix mehr sehen vor Regen), dann stockte Jule....denn die kleinen Bäche und Rinnsale im Waldboden zeigten verschiedene Strömungsverhältnisse an...das musste Jule genauer untersuchen (vielleicht wissen viele nicht, dass Jule in einem ihrer Nebenjobs Wasserbauingenieurin ist und am Strand viele Sandkanäle baut und deren Strömungsverhalten untersucht. Letztlich konnten wir (Bärbel und ich) sie überzeugen, dass Jessica doch noch dringend Hilfe benötigt und das Studium der Strömungsverhältnisse im Waldboden noch etwas warten musste. Glücklich nahm sie dann doch noch Kurs in Richtung Jessica auf und alles war gut---nur Jessie war nass, aber gerettet!
Das war echt ein total bizzarer Trail!
Unglaublich, wieviel unsere VP`s geduldig aushalten und ertragen. Unglaublich, unter welchen Bedingungen Hunde noch finden können...unglaublich, wieviel Wasser aus dem Himmel kam. Unglaublich, wie die Anzahl der Helfer mit der Regenmenge drastisch abnahm, unglaublich dass das alles auch noch Spass gemacht hat. Tounge

Kommentar:
und oberunglaublich, dass Jule überhaupt aus dem Auto ausgestiegen ist, jeder andere Hund hätte verzweifelt seine Box zugehalten. Das war ne wirklich scharfe Nummer. Scharf sicher auch, wie Jessie Zuhause dann aus dem Auto sprintete, nur in Unterhose mit paar Handtüchern umwickelt. Amüsant auch die Vorstellung sie wäre auf dem Heimweg in eine Polizeikontrolle geraten...


Eintrag-Nr.: 25
24-05-2011, 00:56:18

 

Christine, Paula und Jule
(46.142.35.98)

 

 

Krimis am laufenden Band......
dass einem davon dann die Füsse wehtun und der Muskelkater wieder zu Hause ist, das hat einem wieder keiner erzählt.
Aber Jule und ich waren dabei, als wir Schimi auf die Sprünge halfen und letztlich Stunden später aber mit stolz geschwellter Brust die verlorene Jenny tatsächlich gemeinsam gefunden haben!!!! Christiane und Tobi, Yvonne und Erna und Jule und ich haben einen aufregenden Tag erlebt. Hannah hat sich redlich durch die Kilometer gefressen....und uns nicht aus den Augen gelassen.

Wichtige Dinge wurden mir bei dieser Einsatzübung endlich klar:
- ab ins Fitnessstudio um Kondition zu bekommen,
- Speck weg ---trailen intensivieren
- Frühstücken bevor man so eine Aktion mitmacht
- dem Hund ne Chance geben
- sich selber auch ---- gemeinsam Ideen entwickeln, aber auch auf das Bauchgefühl hören
- nicht jeder fleissig laufende Hund ist auch auf der Spur,
- eierige Hunde sind vielleicht genau auf der Spur oder ziehen sich gerade drauf.
- nur weil ich nicht verstehe, warum mein Hund so ne Route läuft, heisst nicht , dass er es nicht versteht.
- langsam laufen ist des Trailers Krönung, dann vertut sich der Hund nicht so leicht. Unsure
-gemeinsam finden, das ist ein starkes Gefühl
- Pokerface Hannah ist nicht zu bestechen, nächstes Mal vielleicht Schokolade mitbringen????

Doch eine Frage bleibt mir: Warum bekommen wir keine Pluspunkte für einen perfekten Start in die richtige Abgangsrichtung schon nach 45 Minuten Vorbereitung? für die perfekte Ausrüstung: jede Hundeführerin hatte die 1. Hilfe, Wasser für den Hund und sterile Kompressen an der Frau, oder wenigstens für die Liebe zum Trail und zu den Hunden??vielleicht für das Schöne Wetter?? Oder wenigstens für das Finden der Versteckperson vor dem Sonnenuntergang???
Schön war es die gemeinsamen Erfahrungen auch mit der anderen Gruppe auszutauschen und dann bei Uli und Ele gemeinsam zu grillen. Ein perfekter Trailertag, danke für die Vor- und Nachbereitung....
Christine, Jule und auch Paula, die eigentlich letztlich alles im Griff hatte, nur haben wir vergessen sie zu fragen. Wub

Kommentar:
Jups, das war schon nett.
Die Pluspunkte hatten wir schon im Voraus gegeben, und ihr habt die Punktzahl durch die richtige Abgangsrichtung, Kompressen usw dabei, die Liebe zu Euren Hunden und zum Trailen, die gute Laune und den unermüdlichen persönlichen Einsatz genau getroffen Cool
Da ihr eine wirklich überschaubare Truppe wart, erwähne ich jetzt nicht, dass Jenny nur durch das rechtzeitige Auffinden der "Drei ?" überhaupt eine Überlebenschance hatte. Die "?" haben sich wirklich vorbildlich um eure VP gekümmert. Cool
Dafür wäre allerdings die eigene VP fast verhungert Mr. Green Was solls, irgend etwas ist ja immer...


Eintrag-Nr.: 24
25-04-2011, 20:46:21

 

Christine, Paula und Jule
(78.42.180.133)

 

 

Am Montag, 10.01.11 waren Gina, Eumel,Aylin,Marsha,Elli und Jessie mit ihren Herrchen und Frauchen zum Altenkaffee in "Bruhn`s Gasthof" in Gosdorf eingeladen. Das Thema des Nachmittags war "der Hund".
Nach gemütlichem Kaffeetrinken holten wir unsere Hunde in den vollbesetzten Saal.
Vera erzählte von unserer Arbeit, und wir beantworteten viele Fragen der sehr interessierten Gäste.
Wir zeigten unser Equipment, was wir zum Trailen benötigen wie die Leine und das Geschirr, erklärten den Geruchsträger,und Jessie führte die Tütenannahme vor, um dann die vermisste Person zu suchen.
Nach vielen Streicheleinheiten für unsere Hunde durch die Gäste, mit einer Spende für unsere Arbeit und dem Versprechen, gerne wieder zu kommen, verließen wir im späten Nachmittag den Gasthof.
Alle Hunde waren vorbildlich artig und haben die Aufmerksamkeit sehr genossen!
Wir danken Frau Heese nochmals für die Einladung, allen Gästen für die Spende und Euch Hundeführern für die Teilnahme.

Kommentar:
Sag ich doch, zum Trailen braucht man nur einen Hund, eine Leine, ein Geschirr, mehr nicht Rolleyes
Vielen lieben Dank an die teilnehmenden Hundeführer, der Rettungshundeverein kann die Spende sehr gut gebrauchen Wub


Eintrag-Nr.: 23
16-01-2011, 13:57:47

 

Dorothea - Thea
(91.63.118.83)

eMail:
d.barton54[æ]gmx.de
ICQ:
916310246

 

 
 [ 1 2 3 4 | » ] [32]

Vielen Dank für Deinen Bericht, die anderen Leser freuen sich sicher darüber!

gb2003.de © 2000 - 2016 AKUD&Co Verlagsgesellschaft mbH

Wir weisen ausdrücklich daraufhin, dass die Beiträge die Meinungen der Teilnehmer widerspiegeln und nicht die des Betreibers oder Systemanbieters. Dass Teilnehmer eigene bzw. kontroverse Standpunkte zu verschiedenen Themen haben, entspricht der Zielsetzung diese Internetangebotes. Die Veröffentlichung von Beiträgen der Teilnehmer bzw. das nicht Entfernen von Beiträgen bedeutet nicht, dass sich die Betreiber dieses Internetangebotes die Meinung zu eigen machen. Wir prüfen, ob Beiträge strafrechtlich- oder jugendschutzrelevant sein könnten und speichern hierbei die IP-Adresse des Verfassers. Trifft dies nicht zu, steht es im Belieben jedes Webmasters bzw. Teilnehmers dieses Internetangebotes, sich eine persönliche Meinung über die veröffentlichten Beiträge zu bilden. Bei diesem Internetangebot handelt es sich um einen Markt der Meinungen. Mit dem erstellen eines Beitrages stimmt der Teilnehmer zu, dass eingegebene Daten gespeichert und angezeigt werden.

Bei einem Eintrag oder beim lesen von Beiträgen, stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu.

Um die Werbung auszublenden, schliessen Sie bitte ein Abonnement in Ihrem Gästebuch Manager ab.