Gästebuch der Trachten- und Volkstanzgruppe Großseelheim


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Tom schrieb am 20-09-2012, 16:56:01:
http://www.adlermode.com/magazin/das-adler...hen-volksfeste/ - da weiß man wo man eine Tracht anziehen sollte

LG Tom
 
Marie 2.0 schrieb am 01-04-2011, 10:54:51:
Cool Wub der tvg ist sooo süß!!!!!
 
Wilkedning, Günter Minden/Westfalen, Deutschland schrieb am 11-03-2011, 16:34:37:
Ich freue mich auf dem schönen Gästebuch der Trachten- und Volkstanzgruppe Großeelheim zu sein und wünsche Ihnen allen viel Erfolg, Glück und viel Freude bei all Ihren Veranstaltungen, sowie beste Gesundheit

Wo immer wir sind, sollten wir glücklich und zufrieden zu sein und die schönen Dinge des Lebens genießen.

Wenn es Ihre Zeit erlaubt, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie sich mal die Seite: www.poesie-des-herzens.de, ansehen würden und bitte an viele liebe Menschen weiter geben würden.

Vielen herzlichen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Günter Wilkening, Minden/Westfalen,
Wasserstrassenkreuz, Kanal/Weser Big Grin Big Grin
 
doris berlin schrieb am 13-05-2010, 12:41:59:
Ich finde den Aufbau der Seite sehr gut. Macht weiter so.
 
Familie Gies, Stadtallendorf schrieb am 26-04-2010, 19:39:04:
Wir sagen ganz herzlich Danke schön für die herrliche Darbietung anlässlich des Hessenabends in Stadtallendorf.
 
Heinz Appel (Pfarrer) 57587 Birken-Honigsessen schrieb am 21-10-2009, 03:20:06:
Hallo,

zunächst meine Glück- und Segenswünsche zu Ihrem Verein - Brauchtum und Trachten müssen erhalten bleiben!!!

In Ihren Reihen findet sich das Ehepaar Helmut und Inge Weber aus Kleinseelheim.
Ich habe sie in einer Sendung (März 2009) im HR gesehen, und würde gerne mit Frau Weber, und natürlich auch mit Ihrem Verein, in Kontakt treten.
Ich denke, daß mir Frau Weber weiterhelfen kann.

Mein Anliegen besteht darin, daß ich die Tracht meiner Heimatgemeinde wieder aufleben lassen, bzw. rekonstruieren möchte, obwohl nur noch Beschreibungen und ein paar Fotos vorhanden sind.

Mein Heimatort (ich wohne derzeit nicht dort) ist Wolferborn am Südwestrand des Vogelsberges, bei Büdingen.

Was ich dort über die Tracht herausfinden konnte, habe ich in erster Linie meiner Großmutter zu verdanken, die noch einiges darüber zu berichten wusste.

Meine Urgroßmutter (gestorben 1973) trug noch die Tracht, allerdings die Witwentracht in Altersschwarz.

Ich kann mich im Wesentlichen nur noch an folgendes erinnern:

Aus Erzählungen meiner Großmutter (gest. Juli 1987) weiß ich, daß es in Wolferborn eine Steckelcheshaube gab, in der Holzstöckchen (Steckelche) in eine Art Radhaube eingearbeitet waren, bzw. nach dem Waschen der Haube, in dafür vorgesehene, abgenähte Einschübe eingeschoben wurden. Die Steckelcheshaube war bei verheitrateten Frauen schwarz mit einer anderen Farbe verziert und gestickt, bei Ledigen in einem dunkleren rot mit hellroten Verzierungen und Stickereien. Es waren auch bestickte Bänder an den Hauben, die über den Rücken getragen wurden.
An der Witwenhaube (schwarz) seien auch noch Bänder gewesen (anscheinend zusätzlich), die über den Schultern liegend, nach vorne getragen wurden.
Auf diesen Bändern waren weiße Kreuzmuster mit Ornamenten gestickt oder aber weiße Blumenstickerei.
Der Schnatz wurde von den Ledigen oben auf dem Kopf getragen, bei Verheirateten Frauen wurde der Schnatz auf dem Hinterkopf geflochten, wobei die Zöpfe fast den ganzen Hinterkopf bedeckten. Daran war dann irgendwie die Steckelcheshaube befestigt - vielleicht sogar mit den Holzstöckchen?
Dann nannte man die Haartracht "Zeppelnest".

Die Farben der (lutherischen) Tracht waren im wesentlichen: schwarz, weiß, grau, dunkelgrün, dunkellila, dunkelrot, dunkelblau.
Diese dunklen Farben wurden noch kombiniert mit den jeweils leuchtenden, selben Farbtönen, also hellgrau, hellgrün, hell-lila, hellrot, hellblau und auch orange und okker sowie gelb, jeweils in verschiedenen Abstufungen und Intensitäten - man sprach von den leuchtenden Farben, allerdings nicht zu sehr bunt, eher sparsamer, (zwei bis drei Farben - Stickereien und Säume, bzw. Besätze), wurden mehr Farben verarbeitet, so beschränkte man diese Vielfarbigkeit auf Stickereien auf den Besatzbändern. Die Farbenvielfalt war jedoch so, daß die dunkelfarben etwa doppelt so stark überwogen, wie die hellen/leuchtenden Farben, Verhältnis etwa 2:1.
An den Festtagstrachten gab es noch die Farben gold und silber als (spärliche) Stickereien, insbesondere an Säumen sowie Ausschnitten und an den Ärmelenden (Manschetten).
Auch von Festtagsbändern hat man sich erzählt, die reich bestickt waren und sowohl als Schürzenbänder, als auch als Haubenbänder genannt wurden.
Die Farben der Jugend waren lebhaft bunt, je älter man wurde, um so gedeckter wurden die Farben.
Witwen trugen in erster Linie schwarz, später dann schwarz mit Lila und erst nach drei Jahren wieder normale Farben.
Witwen über 70, trugen in der Regel Altersschwarz.

Die Kirchweihtracht war nahezu ganz weiß (schwerer Damast) mit farbig abgesetzten, manchmal auch weißen Schürzen mit bunten Stickereien und Hauben mit Schutertüchern, wobei Haube, Schutertuch und Schürze aus dem selben Material und im selben Muster, bzw. in den selben Farben, gearbeitet waren.

Die Rocklänge war wadenlang, im Alter Knöckellang, bei Mädchen unter etwa 21 Jahren und bei Kindern (Mädchen), Knielang.
Die kleinen Jungs trugen eine Art Kittelkleidchen bis zum Alter von etwa 3 - 4 Jahren, danach die Bubentracht, die im Wesentlichen der Männertracht entsprach, aber farbenfoher war. Die Hosen der Jungs waren allerdings Knöchellang, (Knöchelbund).

Die Schürzenlänge der Frauen war um eine halbe Hand breit kürzer als der Rock.
Die Sonn- und Feiertagsschürzen hatten farbig eingefasste Säume, und zwar um die ganze Schürze herum, bis auf das Bundband, das war in den Fraben des Saumbandes bestickt.
Die Schürzenbänder waren wie die Besatzbänder gearbeitet und teils mit Spitze besetzt und auch bestickt. An den Festtagen trug man reich bestickte Schürzen mit reich bestickten Bändern, die auch mit Spitze besetzt waren.
Die Sonn- und Feiertagsschürzen wie auch die Schultertücher waren aus glänzendem Stoff (ich vermute Taft) mit sehr schönen, bestickten und bespitzten Schürzenbändern.
Es gab auch Freud- und Leidtücher, was das war, weiß ich jedoch nicht. Zu diesen Tüchern wurden auch passende Schürzen und Hauben getragen.

Man sprach auch von Seelenwärmern, Joppen, Wams und anderen Dingen, die ich jedoch alle nicht einzuordnen weiß.

Die Strümpfe (Frauen) waren wochentags in hellem grau, auch mit Mustern (gestrickt) und an den Sonn- und Feiertagen weiß.
Diese Strickstrümpfe hatten auf drei Seiten, vorne, rechts und links, Musterstreifen.
An ein Paar gestrickte Trachtenstrumpfpaare kann ich mich erinnern, diese waren zum einen aus einem sehr feinen Gran gestrickt und hatten Häkelbesätze, die wohl auf die Strümpfe aufgehäkelt worden waren, (Blumen- und Rankenmuster).
Häkelstrümpfe habe es auch gegeben.
Andere waren in verschiedenen Mustern in einer Art Bändermuster mit verschiedenen Macharten gestrickt, (Zopfmuster, Rautenmuster usw.?.
Manchmal hatten die Muster auch andere Farben.
Braune Strickstrümpfe mit bunten Mustern gab es auch.

Ich kann mich ansonsten noch an wunderschöne, bestickte Strümpfe aus weißem Stoff erinnern, die auch eine Art Lochstickerei aufwiesen - wofür oder wobei diese Strümpfe getragen wurden, weiß ich nicht.
Oder handelt es sich hierbei um Gamaschen (?) es waren aber Strümpfe mit Zehenspitzen, Färsen und Schaft. Oben waren bunte Bänder dran.

Die Männer trugen Hüte wie die Schäfer, mit breiter Krempe, die beim Festtagshut rechts und links, eingerollt getragen wurden.
Es kann aber auch sein, daß diese Krempenhüte zu den Festtagen eingerollt und festgesteckt wurden.
Die Hüte wurden "Wearrervedoiler" genannt, zu deutsch: "Wetterverteiler".

Diese Hüte wurden aber bereits gegen 1915 bis 1920, so gut wie nicht mehr getragen und verschwanden endgültig nach etwa 1950 (nach Aussage meiner Großmutter geb. 1904).

Ansonsten trugen die Männer (wochentags) eine spärlich bestickte, einfache Kappe (ein Schnitt liegt mir vor) und am Sonntag/Feiertag den Krempenhut, der auch bestickt war - etwas aufwändiger als die Alltagskappen.
Nicht jeder hatte so einen Hut, manche hatten auch schön bestickte Sonn- und Feiertagskappen.
Über das Hut- und Kappenmaterial weiß ich leider nichts zu berichten.

Desweiteren trugen die Männer eine Art Kniebundhose im Sommer und eine Knöchelbundhose im Herbst/Winter/Frühling bis zur Sommerwärme.
Die Strümpfe waren grau oder schwarz, an den Festtagen weiß, (ähnlich den Frauenstrümpfen) bei den Sommerstrümpfen (Sonn-, Feier- und Festtag) waren vorne bunte Muster, Stickereien oder Häkelbesätze vorhanden, auch Strickmuster im selben Garn wie der Strumpf.

Der wohl überall bekannte Kittel war auch in Wolferborn anzutreffen (Blaukittel), der auf den Schultern und am Halsausschnitt mit Stickereien besetzt war. Manche Kittel hatten auch am Saum bunte Besätze.
Dann gab es noch den Schwarzkittel, der im Schnitt wohl dem blauen Kittel entsprach, jedoch in schwarzem Tuch gearbeitet war.
Der Schwarzkittel war reich mit Stickereien besetzt, die von der Schulter, über den ganzen Arm reichten und auch als Bund an den Manschetten fortgeführt waren. Diese Kittel hatten auch Knopfleisten, die ebenfalls mit Stickereien und zuweilen auch mit Spitzenbesatz, verschönert waren.

Dann gab es noch Jacken in den selben Farben, wie bei der Frauentracht.

Meine Großmütter (beide) wussten noch zu berichten, daß diese lutherische Tracht, ähnlich in den Dörfern Ober- und Untersotzbach und im Tal der Bracht getragen wurde.
Dort unterschieden sich aber die Hauben untereinander und wiederum von der Haube in Wolferborn. Auch die Farben und Farbkombinationen sowie die Stickmuster hätten dort etwas anders ausgesehen.

Das ist im Grunde alles, was ich zu berichten weiß. Es gibt anscheinend keine Sachen mehr aus diese Zeit, nicht einmal einen Schnitt.
In meinem Elternhaus habe ich lediglich eine Bluse gefunden, die noch von der Tracht zu sein scheint und eine Kirmesschürze (weiß mit bunten Besätzen), das ist alles!
Ansonsten stößt man auf Unverständnis, wenn man das Thema Tracht anspricht - zum einen, "wegen dem alten Zeug" zum anderen, weil man denkt, daß es keine Tracht gegeben habe - das ist schade!

Bitte richten Sie Frau Weber einen lieben Gruß aus, und ich würde mich wirklich gerne mit ihr in Verbindung setzen!

Mit freundlichen Grüßen,
Heinz Appel (Pfarrer)

PS:
Nur eines noch (etwas sozialtypisches).
Ich weiß noch nach alten Erzählungen zu berichten:
Die Pfarrei Wolferborn, mit den Dörfern Bindsachsen und Michelau war/ist evangelisch-lutherisch.
Die Nachbarpfarrei Hitzkirchen mit dem direkten Nachbardorf Kefenrod, war/ist reformiert.
Während in Bindsachsen und Wolferborn mit Michelau die Tracht etwas aufwändiger und bunter war, war die Kefenröder Tracht komplett schwarz, bis auf die Strümpfe, die waren blau.
Die Tracht war ganz einfach schwarz, ohne Stickereien und hier und da gab es ein bisschen Spitze, natürlich auch in schwarz.
Nur die Strümpfe waren blau...
...Bis heute sagt man zu den Kefenrödern "Blostrimp" das heiß Blaustrümpfe, oder die "Schwoatze med de bloe Strimp" das bedeutet die "Schwarzen mit den blauen Strümpfen".
Wenn eine Frau aus Wolferborn oder Bindsachsen oder einem anderen lutherischen Dorf, nach Kefenrod heiratete, so durfte sie ihre bunte Heimattracht nicht tragen und musste sich neu (schwarz) einkleiden,(reformierter Pietismus)!
 
marie theres ascher GROßeelheim schrieb am 23-06-2009, 19:47:53:
die tänze sind sind sher gut
 
marie theres ascher GROßeelheim schrieb am 13-05-2009, 14:15:59:
hallo Jürgen wie getes dir ?
 
Geke Florijn Ruurlo NL schrieb am 26-03-2008, 21:03:21:
Beim surfen im Internet auf der Suche nach Volkstanzgruppe/Trachtenvereine für neue Kontakte fand ich euer Website. Ich war schon mehrmals in Groszseelheim weil ich während einen Schulausflug ein Mädchen aus Grosseelheim kennen gelernt hatte"Gudrun Bingel"
Sie wohnte Nelkenstrasse. Später hat sie den Helmut Klingelhöfer geheiratet.
Seit 25 Jahre bin ich jetzt bei unsere Tanzgruppe. Können wir nich mahl ein Treffen organisieren in einem Wochenende. Das wäre doch was.
Unsere Gruppe hat in 2007 ihr 70-jahriges Jubiläum gefeiert mit einem Festival(sehe unsere Website) Wir suche immer neue Kontakte für unserem Jahrmarkt den wir jedes Jahr organiseren. Nachstes Jahr zum 30. Mahl. Ich hoffe wir kriegen Kontakt
 
Dieter Trampenau Mühlheim am Maa schrieb am 18-03-2007, 14:44:37:
Dickes Kompliment an eure Gruppe.
Wir waren gestern in Butzbach und durften Eure excellenten Darbietungen geniessen.
Herzlichen Dank dafür.
Dieter und Irene

P.S. Auch die Moderation durch Evelyn Leukel war unterhaltsam und kurzweilig. Auch hier ein dickes Dankeschön.
 
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