Unterschriftenaktion gegen das Urteil des Bundesgerichtshofes



Sexueller Missbrauch ohne Folgen? #0D#0APersilschein für die Täter?!#0D#0AWir sagen nein! Denn die Opfer haben lebenslänglich.
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fatmi Stuttgart schrieb am 02-07-2011, 21:56:17:
Es gibt in der deutschen justiz eine grosse Lücke, die sie mit blöden Gutachten stopfen man kämpft und kämpft für sein Recht, und am Ende ist man wieder Opfer,nur diesmal von der Justiz.Wie kann das sein, in anderen Ländern z.b Amerika wird das viel besser gehandhabt. Ich glaube es sind ihnen die Ausmasse nicht bewusst. Ich als deutsche Staatbürgerin bin erschüttert,da macht man Jahre lang therapie, und hat den Mut für eine Anzeige. Dieser Mensch lacht und lebt, und ich bin geschädigt für mein leben. Das ist Seelenmord, ich bitte für alle frauen oder männer die Opfer sexueller Gewalt worden sind ein anderes Justizverfahren. Ohne diese Gutachten, die nixs von Traumatisierung verstehen,wo man wieder Retraumatisiert wird. Härtere Strafe für diese Täter die immer weiter machen.
 
Fran schrieb am 23-08-2003, 21:58:53:
Der Generalbundesanwalt, Herr Kay Nehm, hat bei der Aufhebung des Urteils vom Landgericht Bielefeld ganz in professioneller Manier sein eigenes "Vatersein" einer Tochter außer Acht gelassen und nach bestem Wissen (wahrscheinlich aber nicht Gewissen), sowie auf der Grundlagen der äußerst unzulänglichen deutschen Gesetze geurteilt und das Verfahren einer anderen Strafkammer des Landgerichtes zurückverwiesen.

Nun gut, Herr Nehm hatte sicher keine andere Möglichkeit als auf der Grundlage unserer Gesetze so zu handeln.
Damit ist er jeglicher Verantwortung enthoben. Wie schön für sein Gewissen - denke ich persönlich. Verantwortlich zu machen für das letzendliche Urteil ist er aber keinesfalls.

Bleibt nur zu hoffen, dass die erneute Strafzumessung nicht ein weiterer Schlag ins Gesicht des Kindes wird - und damit auch all der Menschen, die unter jahrzehntelangen Folgeschäden leiden.

In diesem speziellen Fall ist eine Unterschriftenaktion sinnvoll. Meiner Meinung nach sollte sie sich aber ans Landgericht Bielefeld richten, denn dort wird die neue Strafzumessung beschlossen und verkündet.

Zur Info:
Für eine offene Meinung an den Generalbundesanwalt kann man folgendes nutzen:

Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof
Brauerstraße 30
76137 Karlsruhe
Telefon: (0721) 81 91 0
Telefax: (0721) 81 91 59 0
eMail: poststelle@generalbundesanwalt.de

Vertreter:
Oberstaatsanwalt beim Bundesgerichtshof
Dr. Hartmut Schneider

Oberstaatsanwalt beim Bundesgerichtshof
Horst Salzmann

Pressesprecherin:
Oberstaatsanwältin beim Bundesgerichtshof
Frauke-Katrin Scheuten
eMail: presse@generalbundesanwalt.de

Ans Landgericht Bielefeld kann man sich hier wenden:
Landgericht Bielefeld
z.Hd. Herrn Uwe Jürgens
Präsident des Landgerichts
Niederwall 71
33595 Bielefeld
Telefon: (05 21) 5 49-0
Fax: (05 21) 5 49-10 26

Und nun bleibt es also wieder einmal Aufgabe der Betroffenen, die Öffentlichkeit zu informieren und aufzuklären - armes Deutschland - arme Kreaturen, die weder sehen wollen noch verstehen!
 
Karin schrieb am 14-08-2003, 10:48:20:
Bei diesem Urteil stellt sich wieder einmal die Frage, wer wird geschützt? - der Täter für seine Offenheit, Einsicht und Reue oder das kleine Mädchen, dessen Leben schon heute - kaum geboren - von einem erwachsenen Mann auf unmenschliche Weise angegriffen worden ist.
Es ist gut und richtig, dass der Täter Verantwortung für seine Tat übernommen hat. Es ist nicht angemessen, dass dem kleinen Mädchen schon heute abgesprochen wird, dass es Opfer ist. Sie als Richter und Richterinnen haben entschieden, dass dieses kleine Mädchen unter den Folgen dieses Mißbrauchs nicht zu leiden hat! Es ist mir neu das Richter und Richterinnen Wahrsager bzw. Hellseher sind und entscheiden können, was in der Zukunft eintreten wird. Zumal alle wissenschaftlichen Erkenntnisee der Traumaforschung das Gegenteil beweisen.
So bestraft dieses Urteil das Baby und nimmt ihr per Gesetz schon jetzt die Möglichkeit das Traumata verarbeiten zu können - welches Traumata, es hat doch keins stattgefunden.
Dieses Urteil ist anmaßend und belohnt den Täter für seine Reue - es ist ein Faustschlag für das Baby - und ein Freibrief für alle Pädophilen, sich möglichst junge Opfer auszusuchen.
Die Richter haben sich gut in die Situation des Täters, des Vaters, versetzten können - haben Sie sich in dem Vater wiedererkannt? - konnten Sie ihn deshalb so gut verstehen? In das kleine Baby haben Sie sich nicht versetzen können, schlimmer noch, Sie haben noch nicht einmal die wissenschaftlichen Erkenntnisse in diesem Bereich in Ihr Urteil einfließen lassen. Sie haben ausschließlich die Reue des Täters gesehen - das Baby, das soviel Gewalt erfahren musste, ist in Ihrer Urteilssprechung erneut Opfer von Gewalt geworden.
Diesmal Justizopfer!
Wer übernimmt von den Richtern und Richterinnen die Verantwortung für die Folgen Ihres Urteils?
Kann die Justiz für die Folgen ihrer Urteile zur Verantwortung gezogen werden? Kann ein Urteil angeklagt werden? Ja, vom Volk, in dessen Namen ein Urteil gesprochen wird - da auch ich das Volk bin - klage ich das Urteil, die Richter und Richterinnen an, die dieses Urteil gefällt haben. Das Volk klagt Sie an, "Verantwortung für Ihr Handeln zu übernehmen, zu Ihrer fatalen Fehleinschätzung zu stehen und das Fehlurteil aufzuheben." Wenn Sie es selber nicht tun, dann sollten Ihre Vorgesetzten das übernehmen, Ihre Fähigkeit der Rechtsprechung überprüfen und ein "Höheres Strafmaß" aussprechen.
Ich erkenne das Urteil nicht an und in meinem Namen wurde es nicht gesprochen!
 
cathrin Niedersachsen schrieb am 13-08-2003, 20:36:57:
"Im Namen des Volkes"!
Welches Volk unterstützt Menschen,die solch eine Tat begehen?Eher sollte es wohl heißen,"Im Namen der Täter"Nur weiter so und ermutigt DIESE Menschen.Ich kann nur sagen liebes "Volk"...geht mal in Euch und denkt einmal nach,wie die Relation aussieht.4 Jahre gegen Lebenslänglich.Wo ist da die Gerechtigkeit,sofern es in diesem Land überhaupt welche gibt!Dieses Urteil kann und will ich nicht akzeptieren.
 
Beate Puhl-Gromoll Großraum Stuttgart schrieb am 13-08-2003, 20:36:23:
Wie ich bereits in dem Brief an die Richter/innen geschrieben habe, kann ich dieses Urteil nicht akzeptieren. WIR leiden unser Leben lang. Ich hoffe, daß durch eine große Anzahl von Protesten die Herren und Damen Bundesrichter/innen bald auch mal unsere Seite der Sache sehen und bewerten. Auch ich gehöre zum Volk und dieses Urteil unterstüzte ich nicht!
Beate Puhl- Gromoll
 
Dani Mecklenburg schrieb am 12-08-2003, 22:44:20:
Ein Schlag ins Gesicht für alle Opfer sexueller Gewalt und ein Freibrief für alle Täter ! Dieser Staat schützt nur die Täter, ermuntert sie . Aber tritt uns immer wieder mit Füßen ! Bei jedem Missbrauch, den wir durch Medien oder sonstiges erfahren, durchleiden wir wieder den eigenen Missbrauch. Eine gerechte Strafe (und meiner Ansicht nach, haben diese Unmenschen kein Recht auf Leben) kann es nicht rückgängig machen, aber mit Sicherheit erneuten MIssbrauch verhindern. Sie tun es doch immer wieder !! Und die Politik und Gerichte machen sich schuldig ! Armes Deutschland !!!
 
Petra Hannover schrieb am 12-08-2003, 13:18:35:
Diese Urteil ist ein Skandal! Werden doch die Täter aufgefordert, sich junge Opfer zu suchen. Je jünger, desto besser. Die Strafe fällt dann ja entsprechend niedrig aus. Das kann es doch nicht sein! Und solch ein Urteil wird im Namen des Volkes gesprochen. Ich gehöre auch zum Volk und unterstütze dieses Urteil nicht! In meinem Namen wurde dieses Urteil nicht gesprochen!

Petra Schmitz
 
Tina schrieb am 12-08-2003, 13:11:23:
Ich unterstütze diese Aktion. Die Opfer kämpfen lebenslänglich mit den Folgen.
Die Täter dürfen auf keinen Fall geschont werden.

Martina Hoffmann
 
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