Gästebuch des Tierschutzvereins Rotenburg




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Gottfried Ph. Heinrich schrieb am 16-01-2012, 20:21:50:
Liebe Tierfreunde,

unter dem Eindruck des Todes unseres Kuvaszrüden „Janosch“, einem Herdenschutzhund aus dem Tierheim Mainz, habe ich über sein Leben bei uns ein kleines Buch verfasst. Es schildert in einzelnen Episoden seinen Einzug bei uns, den Alltag mit ihm, das Abschiednehmen und seinen Tod.

Der Titel des Buches lautet:

2275 TAGE MIT JANOSCH

Die Begebenheiten zeigen, dass es möglich ist, auch mit einem bereits siebenjährigen Herdenschutzhund aus dem Tierschutz, ein Vertrauenserhältnis aufzubauen.
Er schenkte uns dafür seine tiefe Zuneigung.

Für jedes direkt über den Autor (gottfriedheinrich@gmx.de) bestellte und bezahlte Buch spende ich zwei Euro an den Verein

TIER UND MENSCH - HILFE FÜR HERDENSCHUTZHUNDE E.V.

Preis: 12,95 € - es fallen keine Versandkosten an.

Ich werde mit dem Verkauf des Buches keinen finanziellen Gewinn erzielen, da es in einem Druckkostenzuschussverlag entstanden ist, d.h. von mir finanziert wurde. Sollte trotzdem ein Gewinn entstehen werde ich ihn komplett dem Tierschutz spenden.

Gottfried Ph. Heinrich
gottfriedheinrich@gmx.de

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Tierschutzarbeit.
 
Hagen Lilienthal schrieb am 31-12-2011, 15:20:20:
Hallo Leute! Ich wollte nur mitteilen, das es mir in meinen neuen Zuhause gut geht.Ich habe mich innerhalb 1 Std. eingewöhnt.Entlich kann ich meine "Kuschelangriffe" ausleben und geniesen. Außerdem wollte ich mich bei euch Betreuern noch einmal BEDANKEN . Nichts für ungut! Aber bei meinem neuen Dosenöffner fühle ich mich jedoch wohler.Trotzdem wünsche ich Euch und meinen Artgenossen einen guten Rutsch ins neue Jahr.Ich würde euch auch ein Foto schicken. Bloß wohin??? (Übrigens heiße ich jetzt Sima? Bis denne
 
Rudolph schrieb am 22-12-2011, 10:11:56:
Seit zwei Jahren ist Rudolph jetzt bei bei uns und er hat sich super eingelebt, kein Futterneid mehr, der andere Kater ist ein Kumpel für ihn geworden und auch der Hund ist nach kurzer Zeit kein Problem mehr für ihn gewesen. Er liebt es auf der Fensterbank zu liegen oder im Gehege das wir ans Haus gebaut haben,,damit er immer raus kann und auf dem Podest alles im Blick hat. Der Dosenöffner und alle Tiere im Haus wünschen dem ganzen Team schöne Weihnachten und ein gesundes Jahr 2012 ..., macht weiter so
 
Annemarie Meyer Otterstedt schrieb am 01-11-2011, 08:44:41:
Es ist einfach super schön bei euch und das macht sie liebe zu den Tieren aus. Weiterhin viel viel glück bei der Vermittlung und alles gute für Tier und Helfer
 
magtalena beispielort schrieb am 09-09-2011, 14:10:11:
Halihalo
ich finde euer unternehmen richtig klasse , denn
ich liebe Tiere überalles.

liebe grüße
 
Franzi Stuttgart schrieb am 09-09-2011, 09:20:23:
Hallo... ich liebe ihr teirheim
 
Familie Pehka/Hansen Wistedt schrieb am 18-07-2011, 14:18:09:
Hallo ihr Lieben,
na,erinnert Ihr Euch noch an Pepsi,Kiki und dem kleinen roten?Alle drei fanden bei uns ein neues zu hause und wir bereuen es keine Minute!!
Pepsi hat schon 2,5kg zugenommen und ist ein Schmusekater vor dem Herrn!Unser Sorgenkind hat sich toll entwickelt und schenkt uns jeden Tag aufs neue ganz viel Liebe und Zärtlichkeiten.Alle drei haben sich super eingelebt und wir würden sie um nichts in der Welt wieder hergeben!!Ein ganz herzliches Dankeschön für diese tollen Katzen und Euch weiterhin viel Erfolg!!!
 
Caroline schrieb am 24-06-2011, 21:58:14:
Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren
bin. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere
mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr
dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern.
Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben.

Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und
war so traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte
meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so
schlecht.

Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich Geld wollten und dass das Ge-
schrei meiner Schwester und mir ihnen auf die Nerven gingen.

So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht. Wir
kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig
vor Angst. Niemand kam, um uns zu trösten.

All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche - wir sind in einem ?Petshop", einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt. Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen. Wir hören auch das Wimmern von andern Welpen . Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig.

Manchmal kommen Menschen uns anschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen.

Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig. Manchmal packt uns
jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten. Einige sind freundlich
und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sagen
?oh, sind die süß, ich will eines", aber dann gehen die Leute wieder fort.

Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr
weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist.

Als sie sie am Morgen aus dem Käfig nehmen sagen sie, sie sei krank gewesen und ich sollte verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme. Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird.

Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft ! Jetzt wird alles gut! Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen. Ihr Vater und Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hundchen. Ich heiße jetzt Lea.

Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist schöner als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.

Erster Besuch beim Tierarzt. Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre Ok, dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln . Er sprach von wilden Züchtern und dass meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. Ich habe nichts von alledem begriffen aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen.

Jetzt bin ich sechs Monate alt. Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nie weg. Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht. Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen.

In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es ?genetisch" und ?nichts machen". Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht. Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je. Ich konnte nicht einmal mehr aufstehen um zu trinken und nur noch schreien vor Schmerzen.

Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist los ? War ich böse ? Sind sie am Ende böse auf mich ? Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach wenn nur diese Schmerzen aufhörten ! Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken aber wenigstens erreiche ich seine Hand. Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken. Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich... Gott sei Dank, der Schmerz geht zurück. Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit. Ein Traum: ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese. Sie rufen mir zu, dass es dort
keine Schmerzen gibt, nur Friede und Glück. So sage ich meiner Menschenfamilie auf wiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise: mit einem sanften Wedeln und einem kleinenSchnüffeln.

Viele glückliche Jahre wollte ich mit Euch verbringen, es hat nicht sein sollen. Statt dessen habe ich Euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware.

Lea

Diese Geschichte stammt von der amerikanischen Toller-Info mit der Bitte,
sie an möglichst viele Hundefreunde weiterzuleiten. Sie handelt von einem
Welpen im Petshop (Tierhandlung). Toller-Info bittet alle Leserinnen und
Leser um aktive Aufklärung zukünftiger Hundehalter. Der Artikel darf (soll)
weiterverwendet werden, sei es als Infoblatt in der Tierarztpraxis und beim
Futterlieferanten oder als Bericht in einer regionalen Zeitung.
 
Caroline schrieb am 15-06-2011, 15:50:29:
Ganz liebe Grüße
 
ich hannover schrieb am 23-03-2011, 17:50:23:
ganz liebe grüße
 
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