Gästebuch von Jeannette Hassler

Hallo! Freut mich, dass jemand vorbeischaut um einen Gruß, einen Kommentar oder eine Anregung in meinem Gästebuch zu hinterlassen. Liebe Grüße, Jeannette

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Wilkening, Günter Minden/Westfalen, Deutschland schrieb am 06-11-2011, 11:14:55:
Liebe Frau Janette Hassler,
Sie haben eine schöne Seite u. ich wünsche Ihnen/Ihren Gästen viel Glück, Lebensfreude und Gesundheit und das viele liebe Menschen Ihren Kummer bewältigen und versuchen wieder glücklich zu sein oder zu werden sowie sich noch an vielen schönen Dingen im Leben zu erfreuen.

Mit freundlichen Grüßen

Günter Wilkening, Minden/Westfalen Smile Smile Big Grin Big Grin
 
Eva schrieb am 18-03-2006, 22:30:37:
hi Süße
Kompliment für den aktuellsten Volleyballkomplettbericht.
sehr schön zu lesen ist es bei dir da.
liebe Grüße, Eva
Smile
 
Derian Horgen Nürnberg schrieb am 30-03-2005, 00:32:43:
Seid gegrüßt mein edles Fräulein.

Gar lieblich Euer Antlitz strahlt und mag alsfort den Hintergrund meines Bildschirmes schmücken.

Von Gedanken
werde ich hinfortgetragen,
auf Ihren Schwingen
schwebe ich
und mag auch noch so weit entfernt sein,
was meines Sehnes Ziel
nichts bedeutet Hindernis
oder Grenze.

Alles ist möglich, wenn man es sich vorstellen kann.

Sir Derian, Paladin zu Tevarra im Reiche Midgards
 
Unbekannt schrieb am 05-08-2004, 00:30:53:
Kennst Du schon die Fortsetzung der kleinen Fee? ...Nein? Gut, dann mach es Dir bequem, ich werd' sie Dir erzählen:

Im laufe der Zeit war die kleine Fee eine richtige Freundin des Jünglings geworden. Sie besuchte ihn fast regelmäsig und immer wieder verlebten sie einen schönen Abend. Natürlich bemerkten auch die Menschen, die die Wege des Jünglings kreuzten, dass sich bei ihm eine Veränderung tat. Schließlich roch er ständig nach Flieder, war unentwegt gut gelaunt und hacken konnte er weit mehr Holz als bisher. Der fahrende Händler, der ihm seine Arbeit abkaufte, konnte gar nicht alles mitnehmen was der Junge so an Brennholz fertigte. So schlug er ihm vor seinen Holzüberschuss selbst in der Stadt zu verkaufen. Das hatte der junge Holzhacker noch nie getan, doch klang es für ihn sehr aufregend in der Stadt handel zu betreiben.

Am Markt waren viele Händler, die ihre Waren lautstark unter die Leute brachten. Schüchtern saß der Junge auf seinem Wagen und wußte keinen Weg sich bemerkbar zu machen. Schon bald verlor er die Lust auf den Lärm und das Gedränge der Leute und wollte schon zur Mittagszeit die Heimreise antreten. Doch da wurde er von einer jungen Dame angesprochen.

"Hmmm, das Holz riecht aber sehr frisch. Einwenig blumig. Wo hast du es her, junger Holzfäller?"
"Ähh... aus dem Wald... äh... ich meine dem Steinwald bei Fizbrunn"
"Aha, aus dem Wald also!", belächelte ihn die Junge Dame, sehr amüsiert.

Kurz darauf waren viel mehr Leute um seinen Wagen geschart, sie alle schnüffelten an dem frischen Holz mit einem Hauch Flieder. Angezogen wurden hauptsächlich die jungen Damen, sie alle waren sehr belustigt über die Verlegenheit des Jungen. Bald hatte er viel mehr Kundschaft, als Holz zu verkaufen. Aber auch Freunde gewann er, Frauen die ihn zum Abendessen einluden, andere Frauen, die ihn einfach nur anhimmelten und seine Gesellschaft suchten. Er verbrachte mehrere Tage in der Stadt, doch Holz hatte er schon lange nicht mehr zu verkaufen. Zuhause angekommen hackte er rund um die Uhr bis er wieder einen Wagen voll machten konnte, den er dann wieder in der Stadt unter den jungen, ledigen Frauen verkaufte.

Die kleine Fee ihrerseits roch immer mehr nach Brot und Mensch. Ihre Spielgefährtinnen und Freundinnen hatten bald keine Lust mehr sich mit ihr abzugeben. Das machte sie sehr traurig. In ihrer Einsamkeit suchte sie umso öfter die Gesellschaft ihres menschlichen Freundes auf. Doch plötzlich war er nicht mehr da. Wie verschwunden. Es roch nichtmal mehr nach Brot oder frisch gehacktem Holz. Zurückgelassen wartete die kleine Fee auf den Jungen in seiner Hütte. Doch er kam nicht. Einige Tage vergingen und die Hütte blieb leer, bis auf die kleine einsame Fee, die weinend den Ort verlies um sich ihrer Einsamkeit zu stellen. Dabei begann alles so schön! Allmälich erkannte sie, warum sich Feen von Menschen fernhalten sollten. Diese bittere Erkenntnis schmerzte sehr. Doch die Sehnsucht war größer als der Schmerz. Einige Tage später machte sie sich wieder auf zur Hütte des jungen Holzfällers, und wieder war er tagelang nicht zu sehen bis sie sich schließlich erneut in Einsamkeit zurückzog.

Dem Jungen Holzfäller fiel gar nicht auf, dass die kleine Fee ihn immer dann besuchte, wenn er gerade in der Stadt war um bei den jungen Frauen zu logieren. Und natürlich bemerkte er auch nicht wie der Fliederduft allmählich entschwand. Sein Holz roch bald nur noch wie das Holz eines anderen Holzfällers und so verlor er auch an Anziehungskraft. Die Jungen Damen waren nicht mehr um ihn geschart und das Holz konnte er auch nach mehreren Markttagen nicht komplett verkaufen. Das Geld ging ihm aus. Und zu allem Überfluss sabbotierten einige wütende Händler seinen Wagen und verjagten seinen Esel. Unglücklich, einsam, verspottet von der Konkurenz, schob er seinen Wagen in Richtung Heimat. Hungrig und durstig brach er schließlich nach 2 Tagesreisen zusammen.

Die kleine Fee jedoch gab nicht auf. Sie nahm all ihren Mut zusammen und kehrte zurück in die Hütte ihres Freundes dem jungen Holzfäller. Dass er nicht da war hielt sie nicht zurück selbst zu versuchen das Brot zu backen. Anfangs war das sehr schwer, da sie nicht genug Kraft hatte Holz in den Ofen zu legen. Doch mit jedem Tag wuchs die Kraft bis es ihr eines Tages doch gelang. Nacht für Nacht war sie immer so erschöpft, dass sie ins Bett ihres jungen Menschenfreundes fiel. Und jeden Morgen war sie einwenig stärker. Und größer. Es viel ihr nichtmal auf, dass sie ihre Flügel verlor und nun bereits die Größe einer jungen Menschenfrau hatte. Da ihre Kleider nicht mehr passten begann sie aus Baumwolle fäden zu spinnen, die sie zu einem Kleid nähte. Sie nähte gleich ein paar mehr Kleidungsstücke für jede Gelegenheit. Den Jüngling hatte sie bereits vergessen, sie erinnerte sich auch nicht mehr an ihre Feenfreundinnen, auch wusste sie nicht wie sie eigentlich zu dieser Hütte kam. Aber als ein fahrender Händler ihr anbot Kleidungsstücke gegen verschiedene Nahrungsmittel, Gewürze und Utensilien zu tauschen schien ihr Glück vollkommen. Sie hatte alles was sie brauchte. Nun, fast alles, einwenig Gesellschaft fehlte ihr schon.

Der zusammengebrochene junge Holzfäller wachte eines sonnigen Morgens auf. Wie ihm geschehen war wusste er nicht. Er erinnerte sich an nichts mehr. Das einzige was ihm blieb war, die Erinnerung an einen Duft, ein sehr verlockender Duft, der Duft von frischem Brot. Er wusste zwar nicht wo Brot herkam, ob es auf Bäumen wuchs oder in Sträuchern, aber er sehnte sich sehr danach. Seine Flügel trugen ihn tanzend durch die Lüfte und die Menschen, die dem Weg entlang gingen, schienen sich wie in Zeitlupe zu bewegen. Er war sehr amüsiert, wie langsam die Menschen doch sind. Als männliche Fee war er einfach zu schnell für sie.

Seine Reise führte ihn gegen Sonnenuntergang zu einer Hütte aus der es von weitem schon nach frischem Brot roch. Es musste ganz in der nähe ein Brotbaum sein, dachte er, und näherte sich der Hütte. Darin sah er eine junge Menschenfrau, die gerade frisches Brot gepflückt zu haben schien...

Nun, hier endet der zweite Teil der Geschichte über die kleine Fee. Du fragst Dich sicherlich, wann und wie die beiden nun endlich zueinander finden? Oder ob sie am Ende überhaupt zueinander finden? Lass mich Dich fragen, ob Du denn sicher bist, dass die Geschichte auch am Anfang begonnen hat? Ob die Geschiche schließlich ein Ende hat, das weiß ich nicht, doch wenn Du willst, erzähle ich Dir bald wie's weitergeht...
 
Folke Tegetthoff schrieb am 31-07-2004, 01:56:41:
Hallo Einsamkeit!
Hab' gerade den Himmel blau gestrichen. Ich konnte das Grau nicht mehr ertragen. Und dann habe ich mir ein rosa Wölkchen gemalt, habe es geküßt, und jetzt verreisen wir zwei. Das ist auch der Grund, warum ich dir heute schreibe. Wir waren immerhin eine ziemlich lange Zeit wie ein Reißverschluss. Deshalb wollte ich nicht so einfach davonschweben, ohne dir vorher Auf Wiedersehen zu sagen.
"Wiedersehen" - wie fröhlich das klingt. Ganz anders war es, als wir uns kennenlernten. Du warst sofort verliebt in mich, ich habe es dir aber auch leicht gemacht. Stundenlang, tagelang saßen wir zusammen und haben gespielt. Immer wieder dieses gleiche, blöde Spiel.
Wie heißt es noch? Gedächnis ins Küberl und durch ein Sieb schütteln. - Ich durfte die Erinnerungen zählen, die zu groß waren, um durch die feinen Löcher des Vergessens zu entkommen. Manchmal trugen sie sogar noch Namensschilder, riefen mir einzelne Worte zu oder malten mir Bilder an die Wand.
Aber du, schlaue Einsamkeit, hast immer gut aufgepaßt. Wenn du am Verlieren warst, hast du mir schnell das Sieb weggenommen und mir einen Spiegel vorgehalten.
Dann habe ich es immer wieder gesehen: Den hungrigen Mund, der nicht küssen durfte; Augen, die den Laden dicht gemacht hatten, weil sie nichts mehr zu verkaufen hatten. Und gelähmte Hände, die keine Entdeckungsreisen mehr unternehmen konnten.
In meinen Tränen wollte ich dich ertränken, ein Floß aus den herumschwimmenden Hoffnungsplanken bauen und rudern, rudern, bis ich eine Insel gefunden hätte.
Abr du, liebste Einsamkeit, konntest dich ja meisterlich verwandeln: Der Staudamm, der mich zurückhielt, der Strudel, der mich hinabzog, und die Wassergefühle, in denen ich wieder und wieder ertrank. Großartig, Einsamkeit, wirklich großartig, wie du das geschafft hast. Deine kalten Besuche. Wenn die Wände mich auslachten und die Buchstaben der Bücher Ausgang hatten.
Jeder Vogel, der am geschlossenen Fenster vorbeiflog, zeigte mir die lange Nase.
Die Stille, die ohrenbetäubender Krach war, dass ich mein eigenes Rufen nicht hörte.
Ein Blick hätte mich retten können. Ein Blick! Du wolltest mir wohl beweisen, dass ich nichts mehr zu suchen hätte. Dass es niemanden gibt, der mir einen Mondballon schenken würde.
Kannst du dich erinnern, wie ich mit einer Schere durch die Straßen gelaufen bin und alle Blicke durchgeschnitten habe? Ich stach ein Loch in die Sonne, damit sie mich nicht mehr wecken konnte. Und dem Mond wollte ich an die Kehle, damit er mir nichts mehr von Liebe erzähle.
Nur dich, grausame Einsamkeit, habe ich nicht zu fassen gekrigt. - Welch ein lustiges Versteckspiel!
Aber damals bist du ein bißchen zu weit gegangen. Du hattest mir zu sehr vertraut. Damals habe ich nämlich schon bei 76, geschaut, nicht erst bei 100. Ja, bei 76, liebe Einsamkeit, drückte mir der Wind die Fensterläden auf, die ich wegen dir so fest verschlossen hatte. Und bei 76 sah ich sie: die Liebe.
Und ich spürte, was ich so lange nicht gespürt hatte. Ich wußte in diesem Moment, dass ich nur meine Blicke losschicken musste. Die würden davonjagen, einholen, festhalten. Ich jagte, holte ein, hielt fest. Nicht sehr fest - lieb fest.
Aber das verstehst du nicht: Näherrücken, Atem spühren. Worte, die man nicht erst suchen muss. Gedanken, die sich in einem Blick auf die Reise machen und mit einem Lächeln zurückkommen. Hast du mich einmal angelächelt???
Siehst du!!!
Einsamkeit, ich habe solange keine anderen Hände, als die meinen, mehr gespürt. Es war so schön, wie sich meine Finger davonmachten und mir eine Gänsehaut zurückbrachten.
Oh, Einsamkeit, ich bin so glücklich.
Vielleicht nur für eine Stunde, einen Tag, für eine Woche: Ein Augenblick Liebe ist ein kleines Stückchen Unendlichkeit.
Deshalb schreibe ich dir ja auch, bevor ich abreise. Denn wer weiß, ob ich nicht schon morgen wieder vor deiner Türe stehe, um mich bei dir zu verstecken. Wir wollen uns nicht verkrachen. Manchmal braucht man dich; doch nur um zu sehen, wie schön es ohne dich ist.
Wenn du jetzt hochsiehst, Einsamkeit, siehst du vielleicht das rosa Wölkchen auf dem blau gestrichenen Himmel dahinschweben. Das sind WIR.
Wir haben uns eine Sonne ausgeschnitten, damit uns bei Gänsehaut nicht friert. Und einen Mond habe wir auch, der singt die Melodien zu unseren Texten.
An Gewitter haben wir vorerst noch nicht gedacht, aber selbstverständlich werde ich dich benachrichtigen, sollte Regen aus unserer Wolke fallen.
Doch ... sei so gut und rechne nicht damit.
Wahrscheinlich wirst du mich längere Zeit nicht besuchen können - du weißt, die Liebe wird hier sein, und - du würdest stören.
Sei nicht allzu traurig.

Dein Märchen
 
Eva schrieb am 29-03-2004, 10:09:37:
meine liebe Jeannette
ich drück dich ganz feste.
hdl, Eva
 
Armin Widulle Heilsbronn schrieb am 21-03-2004, 14:00:49:
Hallo Jeannette

Na endlich kann ich deine Homepage auch einmal anschauen und bin positiv überrascht.
Gefällt mir sehr gut und hoffe, daß wir in absehbarer Zeit auch ein wenig dazu beitragen können,daß sie noch schöner wird...
bis denn
Gruß ArminSmile
 
Unbekannt schrieb am 25-02-2004, 22:25:46:
Kennst Du schon die Geschichte von der kleinen Fee? ...Nein? Gut, dann mach es Dir bequem, ich werd' sie Dir erzählen:

Vor langer, langer Zeit, in einem weit entfernten Land lebte eine kleine Fee. Nun, bekanntlich sind ja Feen nicht größer als die Hand einer Menschenfrau und dennoch wurde noch nie eine gesehen. Erstaunlich? Aber nein, Feen sind einfach zu schnell für das menschliche Auge. Kaum sind sie hier, schon sind sie fort und niemand hat sie auch nur einen Augenblick gesehen. Ein zarter Windhauch mit dem Duft von Flieder verrät jedoch dass sie hier war. Im allgemeinen sind Feen von Natur aus sehr neugierig, aber diese kleine Fee vereint besonders viel dieser Natur in sich, soviel, dass sie eines Tages in eine sehr brenzliche Situation geriet.

Als sie unbeschwert durch die Lande zog, näherte sie sich eine von Menschen bewohnte Stätte. Ein Jüngling einige Schritt davor schlug mit einem Beil Berennholz. Man sollte wissen, dass Feen sich vor nichts zu fürchten brauchen, doch eines gibt es, was sie stets meiden, ja ihr Instinkt berbietet es ihnen sogar: die Nähe der Menschen. Sie sind zu gefährlich, anders als die Tiere sind sie unberechenbar und machen Dinge kaputt ohne Sinn und Verstand. Die kleine Fee jedoch war neugieriger als ihr Instinkt es erlaubte. Blitzschnell umkreisend beobachtete sie den Jungen bei der Arbeit, die mächtig anstrengend aussah. Sie hatte Mühe und Not den spritzenden Schweißtropfen bei jedem seiner Hiebe auszuweichen. Doch auch Holzsplitter schossen durch die Lüfte. Für ein Wesen dieser Größe waren es richtige Holzbalken, und in einem unachtsamen Momment geschah es. Einer dieser Balken traf die kleine Fee direkt auf den Kopf. Ohnmachtig fiel sie auf die Schulter des Jungen.

(Fortsetzung folgt...)
 
Umbekannt schrieb am 25-02-2004, 22:24:47:
(Fortsetzung der kleinen Fee)

Nach einer Weile stoppte der Junge mit der Arbeit, weil er das Gefühl hatte den Duft von Flieder wahrzunehmen. Und wie er den Kopf so drehte bemerkte er ein kleines geflügeltes Wesen auf seiner Schulter. Er hatte sowas noch nie gesehen. Behutsam nahm er es in seine Hand und sah es an. Aus Geschichten kannte er dieses Wesen, es war eine Fee. Und Geschichten sagten auch, wenn man eine Fee küsst, wird einem ein Wunsch erfüllt. Ohja, und einen Wunsch hatte er schon seid sehr langer Zeit. Er wollte einmal Abends nicht alleine speißen müssen. Ein Gast solle ihn besuchen, wer auch immer, hauptsache es war ein netter Geselle. Dann küsste er sie. Aufgeschreckt sah sie dem Menschenjungen mitten ins Gesicht. Natürlich war es nicht schwer aus seiner Hand zu entkommen, so schnell wie sie war. Doch sie blieb einen Momment liegen. Seine Augen schienen sie anzulächeln. Aus Geschichen wusste sie, wenn eine Fee einem Menschen küsst, geht ihr ein Wünsch in Erfüllung. Da er sie eh schon gesehen hat küsste sie ihn schnell und zischte durch die Lüfte.

Nun sollte man wissen, dass Feen nichts mehr lieben als den Duft von frischem Brot. Da sie aber noch nie einen Brotbaum oder Brotstrauch gefunden haben, können sie auch nicht wissen wo es herkommt. Der Wunsch dieser kleinen Fee war einen Brotbaum oder Strauch noch an diesem Abend zu finden. Als sie weit genug geflogen war setzte sie sich hin um wieder in Ruhe nach dem aufregenden Ereigniss zu kommen. Eine Weile verging, es war schon dunkel geworden, dann schloss sie die Augen und wünschte sich im Augenblick an die Quelle des Brotes.

Als sie die Augen wieder öffnete fand sie sich auf einem glatt gehobelten Holztisch wieder. Und überall war der Duft von frischem Brot zu vernehmen. Benommen vor Glück drehte sie sich im Kreis und tanzte im Rausch ihrer Sinne. Der Junge war durchaus überrascht. Sicherlich, er spezifizierte seinen Wunsch nicht genau, er wünschte nur "ein netter Geselle" möge ihn Besuchen, aber dass es eine Fee sein würde, die plötzlich beim Abendbrot erschien, verwunderte ihn schon sehr.

"Ähm... sei willkommen. Möchtest Du etwas Brot?" Fragte er leise um seinen kleinen Gast nicht aufzuschrecken. Aufgeschreckt war sie dennoch, aber als sie ihren Wunschgeber erkannte fürchtete sie sich gar nicht.
"Bist Du derjenige, der das Brot pflanzt?"
Er lächelte: "Ich backe es, ja, magst Du es?"
"Ich liebe es!"

Beide hatten gemeinsam einen wunderschönen Abend erlebt. Dann gingen sie wieder ihrer Wege. Einwenig traurig ist jede Trennung, aber diese war voller guter Erinnerungen, die keine Zeit für Trauer lies. Der Jüngling ging wieder seiner Arbeit nach und wann immer er Flieder roch, wusste er, seine kleine Fee war gekommen ihn zu besuchen. Und sie war die erste Fee, die wusste wo das Brot herkam.
 
Karl hier und dort schrieb am 17-02-2004, 16:03:15:
Hiho Jeannette,
hübsche Homepage, wirklich, gefällt mir gut!
Hab ein paar Gedichte und Geschichten gelesen, toll, ich komme sogar auch vor, als Cowboy - coole Rolle die ich da habe Cool

cya soon,
Karl
 
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