Eintrag-Nr.: 75
geschrieben von: Stefan (9.7.24.80)
Datum: 02-01-2010, 05:06:23
Sehr interessante Seite mit tollen Fotos im Untertage-Bereich. Allerdings wiederspreche ich deiner Ansicht bzgl. der Herausgabe der genaueren Orte, da ich die Bergbau-Relikte als kulturelles Gemeinschaftserbe der dort lebenden Bevölkerung ansehe. Wenn diese Stätten nur einem kleinen, ´elitären´ Kreis bekannt sind, wird das Wissen darum irgendwann einmal aussterben und keiner kennt mehr irgendwelche Örtlichkeiten. Bei uns in Windeck liegen in sehr vielen Stollen Geocaches, was eine Art von Patenschaft mit sich bringt. Man säubert die Plätze von Müll und kann eventuelle Veränderungen dokumentieren und eventuellen Gefahren entgegenwirken. Aus dem Kreis der Geocacher ist mir noch kein unrühmliches Verhalten in bezug auf den Erhalt der Stollen aufgefallen, weshalb wir derartige Orte auch diesen Menschen zugänglich machen. Bzgl. Tierschutz (Fledermäuse) werden diese Caches regelmäßig über Winter deaktiviert. Glück Auf! in 2010...
Kommentar: Ich und die anderen Bergbauforscher kennen jede Menge Negativ-Beispiele. 2008 habe ich an einer gemeinsamen Wanderung mit Geocachern das Thema diskutiert. Somit kann ich mir ganz gut ein Urteil bilden.
Hallo Oliver, eine sehr schöne und interessante Seite, die ich sehr interessant finde. Ich beschäftige mich mit den ehem. Zechen im Ruhrgebiet, habe aber auch eine kleine Auswahl an Erzbergwerke auf meiner Seite. Weiterhin alles Gute und ein herzliches Glück Auf Peter K. - zechensuche.de -
Der Eigentümer der stillgelegten Ramsberger Bergwerke, die Fa. Sachtleben, ist gerade dabei alle Stollenmundlöcher unter großflächigem Einsatz von Baumaschinen dauerhaft zu verschließen. Dies geschieht ohne Planungen und Rücksicht auf Verluste in der sich in den letzten Jahrzehnten in den Bergwerken angesiedelten Tier- und Pflanzenwelt. Diese, zum Teil vom Gesetzgeber geschützten Arten, hatten hier einen idealen Rückzugs- und Überwinterungsraum gefunden. (Fledermäuse, Salamander, etc). Weiterhin geht hier ein beträchtlicher Teil Sauerländer Bergbaugeschichte für immer verloren. Stellenweise sind in letzter Zeit selbst die zum Teil aus dem Mittelalter stammenden Pingen begradigt worden. Laut Aussage eines Beteiligten dieser Verschlussaktionen standen die Bergwerke zur Ermittlung des "Besucherverkehrs" längere Zeit unter Beobachtung und es wurde nun über Pfingsten mit den Verschlussarbeiten begonnen. Bis auf die Besichtigung der Ergebnisse großflächiger Bodenarbeiten wird hier in Zukunft nichts mehr Interessantes zu sehen sein. No Chance auf mehr ohne Caterpillar und Co.
Noch etwas in eigener Sache an die "Besucher" der hiesigen Bergwerke. Ich habe meine Nordic Walking Touren so gelegt, dass die "begehbaren" Stollenmundlöcher auf meiner Laufrunde lagen. Die paar wenigen offenen Einstiege waren in letzter Zeit häufig nur noch diletantisch, zum Teil richtig dämlich oder auch nur notdürftig verschlossen worden. Weiterhin konnten es einige aus Bequemlichkeit nicht lassen, fast bis vor die Stollenmundlöcher zu fahren. Von den Hunderten von "vergessenen" Leuchtpfeilen in den Bergwerken brauche ich wohl nicht zu reden! Daher sollte es keinen wundern, dass hier reagiert wurde! Dankeschön!!!
Vielleicht reicht diese Info (der obere Teil) auch für die News aus?!
Hallo und Glückauf dem Olli... Deine Seite ist informativ, gut recherchiert, grün und eh schon lange bekannt. Es wird zeit für ein paar updates, damit wir alle artig wiederkommen, woll? Ach, eigentlich wollte ich nur einen kleinen Gruß in diesem Gästebuch hinterlassen...
Durch Zufall bin ich auf Ihre Seite zum Bergbau in Breckerfeld gestoßen, Sie sollten diese dringend überarbeiten. Das Erzbergwerk Lang(en)scheid liegt z.B. nicht in Breckerfeld-Langscheid sondern auf dem Langenscheid bei Rummenohl, in Hagen also! Der Rest bedarf ebenfalls einer Korrektur!
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