Mein Gästebuch für Euch

Herzlich Willkommen - hier in den interaktiven Ecken für alle Gäste meiner Seiten. Unqualifizierte Beiträge werde ich löschen, ansonsten freue ich mich selbstverständlich über Grüße, Anregungen, Kommentare, Statements und konstruktive Kritik jeder Art, vielen Dank dafür!!#0D#0ADann legt' mal los...
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Tobi schrieb am 17-03-2010, 17:50:16:
Hallo mich haben sie auch erwischt wegen angeblichen schwarzfahrens ich will mal wissen wo eine telefon nummer ist wo man anrufen kann das ich mich ma kräftig beschwären kann folgendes: ich wollte vorrigen dienstag eine fahrkarte an den ach so tollen automaten kaufen gehe wie bestimmt jeder andere auch auf FAHRKARTENKAUF gleich auf dem hauptmonitor so dann drücke ich ein wo ich hin will hab ich gemacht ja und dann gings nicht weiter stand was vonwegen fahrkartenkauf verbundanteil derzeit nicht möglich so was soll ich da wohl machen bin natürlich rein eine junge schaffnerin kam kaum älter wie ich bin 22 jahre alt und habe ihr das erklärt und sie hat gedacht ich lüge sie an was das für ne scheiße frag ich mich dann hatte ich mein ausweis nicht mit sollte meine daten aufschreiben und zack 3 tage später kam mir son schmierblatt ins haus geflattert von wegen ich sollte jetzt zahlen 44 euro sehe ich ja aber mal garnich ein die schaffnerin konnte mir nichtma erklären wie der fahrkarten automat funktioniert allerdings bin ich vorher immer mit der oben genannten variante immer an eine fahrkarte gekommen KEIN SCHWEIN weiß das man erst auf SPEZIAL ANGEBOTE gehen muss und adnn auf fahrkarten kauf wozu frag ich mich wenn es doch groß auf dem hauptmonitor steht das abzocke mehr ist das nicht die wissen ganz genau das nicht jeder klar kommt mit dem dinger was soll zb ne oma machen hat noch weniger ahnung als ich wen soll sie fragen wenn kein schalter in der nähe ist find ich unverschämt sowas und dann noch zu schreiben bei begründung steht groß KEINE was soll sowas

brauc da dringend rat

lg Tobi
 
T. S. Otterndorf schrieb am 14-03-2010, 11:21:03:
Ich wurde gestern auch als "Schwarzer" bezeichnet, war auf dem weg vom hh-hbf nach cuxhaven.
Morgens um fünf war ich verzweifelt auf der suche nach einem (metronom Schalter oder Ticket-Center).
Dazu muss gesagt werden, dass ich, wenn es hoch kommt, alle zwei Jahre einmal den (bis jetzt guten) Service der Metronom oder DB Gesellschaften in Anspruch nehme.
Ich war also im hbf. am suchen und fragen...... da sah ich plötzlich sehr versteckt eine Räumlichkeit mit DB-Automaten. Da ich so selten fahre, habe ich gedacht......das kann nicht der richtige sein, da nach cux. ja bekanntlich der Metronom fährt, aber ich bin trotzdem an diesen automaten gegangen, habe cuxhave eingegeben und mir wurde angezeigt.....Zielbahnhof konnte nicht gefunden werden! Gut.....nächster schalter.....das gleiche. Ein Blick auf die Uhr machte mich nervös, da ich nur noch 2 min. bis zur Abfahrt hatte. Gut.., ich dachte mir dann wird es bestimmt möglich sein, im Zug einen Fahrausweis zu lösen oder spätestens in Harburg, wo der Zug ja einen kurzen Aufenthalt (10 min.) hat. Ich also ein gestigen, in Harburg raus aus dem Zug.............kein Automat zu sehen und keine Person zum Fragen gefunden..... daraufhin wieder eingestigen. Ein Mitarbeiter hatte mir eine Minute vor Abfahrt gesagt, dass die Automaten am anderen ende des Bhf.`s seien. Gut, in Hammah kam dann ein Mitarbeiter, dieser sagte mir dann, dass auf mich ein erhöhter Fahrpreis zukommt usw., ich konnte nichtmal mit EC-Karte Zahlen. Dem Mitarbeiter hab ich dann die ganze Geschichte erzählt und mich aufgeklärt, dass es nicht so einfach sei am Automat einen Fahrschein zu lösen und hatte vollstes verständnis und bestätigte mir alles und schrieb etwas auf seinem Gerät als Zusatztext. Was sollte ich jetzt unternehmen? Einfacher Beschwerde einreichen....... oder gleich zum Anwalt oder bezahlen und den Mund halten??? Wäre über Tipps sehr dankbar.
 
M.L. schrieb am 28-02-2010, 20:44:38:
Mich haben sie neulich auch auf eine Stufe mit einem Schwarzfahrer gestellt, weil ich das Entwerten vergessen hatte. Im Gegensatz zu mir kommt der Schwarzfahrer aber günstig dabei weg: Er zahlt 3,60€ weniger weil er kein Ticket gelöst hat.
Man darf es nicht laut sagen, aber für mich hat das Prinzip. Die kleinen S-Bahn- und RE-Strecken sind unwirtschaftlich. Um Sie zu finanzieren greift man in die Lostrommel der Fahrgäste, die mal vergessen haben das Ticket abzustempeln und lässt sie den 12-fachen Fahrpreis zahlen. Wenn nur 1% der Mitfahrer vergessen abzustempeln und diese vielleicht jedes 2. Mal in eine Kontrolle geraten verdient die DB (bzw. Töchter) gut 5% ohne Leistung dazu.
Das der Unterhalt so teuer ist und so viele Leute schwarzfahren ärgert mich auch, aber ich lasse mich als ehrlicher Kunde nicht so beleidigen! Wenn die Bahn das vor Gericht bringen will - gerne. Ich habe noch einige Kontoauszüge die bezeugen, dass ich ein guter Kunde bin und kann beweisen, dass ich die Beförderung nicht erschlichen habe, und darum muss es im Kern gehen, nicht darum, ob ein Stempel auf dem Ticket ist. An sonsten berufe ich mich auf Art.3 des Grundgesetzes, weil mich die Rechtsnormen der Bahn als vergesslicher Mensch mit einem Betrüger auf eine Stufe stellen!

Bei mir ist jetzt eine Woche rum. Ich hörte man hat kaum Chancen sein Geld zurückzubekommen wenn man erstmal gezahlt hat.

Und nochmal für die vielen tausend Menschen, die mal vergessen haben ihr Ticket abzustempeln: Wir haben uns nichts vorzuwerfen und die Beförderungsbestimmungen sind nicht Gesetz. Die Amtsgerichte Essen und Achen haben diese bereits in ähnlichen Fällen dem Grundgesetz nach für ungültig erklärt.
 
Nancy schrieb am 30-11-2009, 16:31:02:
Hallo, habe von der Bahn auch so eine tole Strafe aufgebrummt bekommen. Nun haben die sich aber erst nach 2,5 monaten gemeldet.
Ist der Widerspruch gegen meinen Widerspruch ünerhaupt noch gültig nach so langer Zeit? Hätten die sich nich her melden müssen? Habe von der Rechtslage in der Beziehung leider keine AHnung, wäre super nett von euch wenn ihr mir helfen könntet. LG Nancy
 
Sarah B. Köln schrieb am 13-11-2009, 16:55:50:
Hallo!
Ich werde auch zu Kasse gebeten 92.02 € soll ich zahlen! Ich bin wie jeden Sonntag mit der S Bahn von Köln - Deutz nach Windeck - Dattenfeld gefahren. Habe ein Monatsabo (Starter Ticket). Auf der Hinfahrt war alles in Ordnung Kontrolleur steckte meine karte in seinen Automaten Vielen Dank Auf Wiedersehen. Aber die Rückfahrt war der Horror. Der Kontrolleur nahm mein Ticket und behauptet das wäre nicht gültig. Dieses wollte ich mir erklären lassen da es auf der Hinfahrt und JEDEN Sonntag gültig war. Der Mann explodiert schrie mich an und verlangte meinen Personalausweis. Ich erklärte in einem ruhigen Ton das er anständig mit mir zu reden hat da ich ein Ticket besass und er kein Grund hatte mich anzuschreien. Ich gab ihm meinen Perso und er schrieb meine Daten auf und dann kam der Hammer !! Der hat mir mein Ticket und meinen Personalausweis tatsächlich vor die Füße geschmissen und verschwand mit den Worten: "Keine Zeit den Zahlschein auszudrucken wir schicken Ihnen diesen zu" und verschwand ich war perplex. Wochenlang passierte nichts und dann kam die Nachricht vom Inkassobüro "infoscore" der DB da ich ja nicht bezahlt hätte müsse ich jetzt die Mahngebühren auf mich nehmen. Hallo woran sollte ich dieses ungerechfertigte Geld schicken ?? Naja werde mir von der KVB (Kölner Verkehrsbertriebe) einen Zettel geben lassen das mein Ticket ordnungsgemäß funktioniert und ich bezahle nichts!
 
N. H. Murrhardt schrieb am 13-09-2009, 00:49:22:
Hallo,
hab mit großem Interesse eure Beiträge gelesen, und kann vorüber ich ganz und garnicht stolz bin auch mal meinem Senf dazu geben...

Ich wollte Samstag früh in unsere nächst größere Stadt fahren, musste arbeite. Am Bahnhof angekommen standen rund 30 Leute da, die meisten haben das schöne-wöchend-ticket genutzt. Naja, wie so oft funktionierte der Automat wieder nicht bzw nur teilweise, entweder gab er kein wechselgeld raus, oder keine Fahrkarte, naja vor mir noch 5 leute die alle einen Fahrausweis haben wollten, der zug kam 3 noch vor mir, der zug hielt 2 vor mir, kein aufenthalt..ich musste mit dem zug mit also ging ich zum Zugbegleiter und schilderte ihm alles, naja das ungefähr 4 mal dann verlangerte er ohne eigentlich überhaupt zugehört zu haben meinen Perso, naja ich wusste nicht wieso weil naja sowas is mir noch nie passiert. Und jetzt muss ich 40 euro bezahlen die karte hätte 1,95 € ... ich glaube es ist logisch das ich wütend war, ich blieb ruhig aber nochmal konnte ich mit ihm nicht sprechen... und ich habe immer wirklich immer bezahlt und wollte auch diesmal und wegen so einer scheiße muss ich jetzt 40€ bezahlen, wenn man einen minijob hat is das ganricht zu bewerkstelligen ich will aber einspruch erheben, hoffentlich wird es gut ausgehen.
 
Heiko Hähnlein Darmstadt schrieb am 09-07-2009, 11:13:29:
Hallo,
heute wurde ich zur Kasse gebeten, weil ich es gewagt habe in der S-Bahn 60 Sek. in der 1. Klasse bis zur nächsten Haltestelle an der Tür zu stehen. Der Ausgang in der 2. Klasse war sehr voll. Vorstandsbeschwerde inkl. Widerspruch läuft. Die 2 Figuren haben sich geweigert mir Ihre Namen zu geben, aber ich mußte alles vorlegen. Jetzt schauen wir mal. Unternehmen Zukunft!?
 
J.K. schrieb am 27-05-2009, 20:48:49:
Hallo,
letzten Freitag bin ich mit einer Monatskarte für den Landkreis Harburg in Harburg eingestiegen und ich wurde auch kontrolliert und muss jetzt 40 euro bezahlen,da man mit dieser Monatskarte nicht nach Harburg fahren darf und ich deshalb 2ringe zu wenig hatte.
Dabei hatte ich extra vorher nachgefragt.
Nun hab ich auf der entsprechenden Internetseite Beschwerde eingelegt und bekomme keine Rückmeldung.
Was kann ich tun?
 
F.H. Bremen schrieb am 27-05-2009, 13:06:36:
Sehr geehrter Herr Giersdorff,

wie mir am heutigen Tag per Antwort - mail auf mein gestriges Schreiben an Frau Tünnemann mitgeteilt wurde, sind Sie bis zum 15.06.2009 ihre Vertretung.

Ich sende Ihnen also heute denselben Text:

Ich wende mich in Zeiten negativer Berichterstattung über das Verhalten von Zugbegleitern ( Kind muß Zug verlassen, weil ohne Fahrschein, u.ä. ) direkt an Sie.

Albert Einstein meinte, Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

Da ich der Meinung bin, bei Ihnen also richtiger zu sein, als bei den “Intendanten“ des Problems, stelle ich Ihnen wie besprochen die Begebenheiten am 23.04. 09 in der Nordwestbahn noch einmal dar:

Am Vormittag des 23.04. trafen meine Partnerin und ich von Bremen mit dem Zug anreisend, um 9.30 h in Bremerhaven ein.

Auf dem gegenüberliegenden Gleis wartete bereits der Anschlußzug der Nordwestbahn nach Cuxhaven.

An der Front des Triebwagens lehnte ein Herr in orangen Pullover und unterhielt sich mit dem Lokführer.

Da dies Bild nicht auf einen sofortigen, eiligen Aufbruch hinwies, wünschte ich den Herren einen guten Tag und fragte sie weiterhin, ob ich noch die Zeit für eine „schelle Zigarette“ hätte.

Dazu sei keine Zeit, wurde mir mitgeteilt, da der Zug unmittelbar abfahren würde.

Tatsächlich, ca. 5 Min. später; nachdem der Herr im Pullover an uns vorbeiging und in der Abteilung für die 1. Klasse Platz genommen hatte; setzte sich der Zug in Richtung Küste in Bewegung

Kurz vor Dorum, verließ der Herr im Pullover das Abteil, mittlerweile mutiert zum „Agent Orange“, ausgerüstet mit einem Tastaturgerät sowie einer Erkennungskarte und gab sich den Reisenden gutgelaunt als Kontrolleur zu erkennen.

Beginnend bei mir Partnerin verlangte er die Fahrscheine, woraufhin ich ihm meinen Schwerbehindertenausweis; gekennzeichnet mit einem ’B’ für Begleitung; vorwies, der mir und meiner Begleitung eine kostenfreie Beförderung innerhalb des Streckenverbundes des öffentlichen Personennahverkehrs bundesweit garantiert.

Nun teilte mir der Mann mit, das dies ab Dorum nicht gelte, ich also ab da nicht im Besitz einer gültigen Fahrkarte sei.

Ich sah darin kein großes Problem und erklärte ihm, das ich mich bzgl. des Streckenverbundsystemes im Irrtum befunden hätte und erklärte mich bereit, in diesem Fall eben bei ihm den fehlenden Fahrpreis entrichten möchte.

Dieses sei nicht bei ihm möglich, er könne nur feststellen, sagte der Agent -

und es sei auf jeden Fall ein um € 40.— erhöhtes Beförderungsentgeld wegen Fahrens ohne Fahrschein fällig und ob ich mich ausweisen könne.

Der Schwerbehindertenausweis mit Lichtbild und Namen reichte offensichtlich nicht.

Ich könne diese “Verfahrens-Weise“ aber dadurch abändern, das ich in Dorum; wo es einen Aufenthalt von 5 Minuten geben würde; den Zug verlasse und mir am Automaten eine Fahrkarte kaufe….

…. Worauf ich erwiderte, das ich den Schwerbehindertenausweis nicht wegen einem Gerstenkornes im Auge erhalten habe und ob er dieses für mich ( uns ) machen könne.

Dieses Vorgehen gehen gehörte jedoch nicht zum Tätigkeitsfeld des “Ermittlers“.

Auch meine Einrede, das wir hier nicht hier nicht an einer neuen Disziplin der Paralympics teilnähmen, blieb unbeachtet.

Leise verärgert über die mißlichen Umstände sowie das man bei ihm nicht – wie in jedem Zug der DB oder des Metronom möglich - nachlösen konnte fragte ich den Agent der Nordwestbahn nach seinem Namen, um ihn direkt anzusprechen.

Dieser würde auf dem gleich mir übergebenen Ausdruck stehen, hielt es aber nicht für nötig, uns seine bürgerliche Identität zu benennen.

( Der Plastikkartenausweis wurde keinem Reisenden direkt gezeigt – auf dem uns übergebenen Ticket mit dem irreführendem Aufdruck Fahrpreisnacherhebung – steht > eine Nummer, nicht der Name des Prüfers ! )

Ungefähr zu diesem Zeitpunkt bemerkte eine der beiden Damen; Frau H. vom neben liegenden Sitz, das Sie ebenfalls im Besitz eines Schwerbehindertenausweises, einer Begleitung und aufgrund der Information des Reiseverkehrszentrums der DB Bremen ebenfalls in der Annahme war, sie befinde sich im Verbundsystem.

Auch ihrer Begleitung verlangte es nach der Identität des anonymen Controller`s.

Nun wandte sich der Mann, ganz Frohnatur ( in Erwartung einer Fangprämie ? ), den Damen zu und bemerkte, das er sich ihnen gleich widmen würde.

Es wurden rasch die anderen Fahrgäste kontrolliert. Hinter mir saß eine junge Dame ohne Fahrschein, der es aber offensichtlich möglich war, diesen Fehler durch eine telefonische Reservierung (?) zu korrigieren.

Im rückwärtigen Bereich des Zuges ermittelte der Prüfer ( mit der Dienstnummer laut Beleg: 4009 557093191 ) frohen Mutes und mit Leichtigkeit eine weitere “Schwarzfahrerin“ im Rollstuhl mit Begleitung..

Auch Frau G. ; Touristin aus Köln; Inhaberin eines Schwerbehindertenausweises mit dem Vermerk `B`, auf dem Weg nach Cuxhaven.

Dieses Geschehen ereignete sich innerhalb weniger Minuten, bevor wir den Bahnhof > Dorum < erreichten.

Hier hielt der Zug tatsächlich : > 1 Minute < .

Selbst ein nicht beeinträchtigter Mensch hätte Schwierigkeiten, innerhalb von 5 Min. an einem Automaten das Fahrziel einzugeben und zu zahlen !

Diese Option wurde einem stark Sehbehinderten, einer herzkranke Frau und einer Rollstuhlfahrerin von diesem “Großmeister der Fahrgastüberprüfung“ fröhlich anheim gestellt..!

Wir nahmen an diesem Casting für eine neue Disziplin der Schwerbehindertenweltmeisterschaften alle nicht teil.

Bei Weiterfahrt des Zuges monierten ich sowie eine weitere ’renitente’ Schwerbehinderte diese Vorgehensweise.

Als letzte pädagogische Handlung ( die gleichwohl der gesamten, ermittelten Bande galt ) erhielt ich von der Dienstnummer 4009 557093191 die Belehrung, das Unkenntnis vor Strafe nicht schütze..! Sic.

Um sein Credo zu manifestieren, hielt er mir ( was bei einem stark Sehbehinderten nicht unbedingt Sinn macht ) eine Broschüre der DB vor, aus der der Rück-Zug der Nordwestbahn aus dem Streckenverbundsystem hervorgehen würde.

Im Anschluß an diese letzte Handlung zog sich der gute Mensch wieder in die 1. Klasse zurück.

Nachdem wir Cuxhaven erreicht hatten, kauften wir uns alle sofort Karten für die Rückfahrt zum Preis von € 5,10. und waren alles andere als in guter Urlaubslaune.

Hätte der Controller nicht mit uns Übeltätern auf dem Kulanzwege gemeinsam eine Fahrkarte in Cuxhaven lösen können?

Wieder Zuhause bemerkten wir, das die Fahrpreisnacherhebung sich aus den Positionen

Preis Weiterfahrt € 7,10

und erhöhter Fahrpreis € 40,00

mithin also € 47,10

zusammensetzt.

Ich frage mich, wie passt das zusammen?

> Ein erhöhter Preis für Weiterfahrt ( den man im Zug nicht entrichten kann )

und

ein erhöhter Fahrpreis ( ungefähr eine Strafhöhe für Fahren ohne Karte im öffentlichen Personennahverkehr – inclusive Weiterfahrt )

> Ist hier vielleicht die “Greiferprämie“ einer fangquotenorientierten „Service- und Kontrollfirma“ mit eingeflossen?

> Wie ist es möglich, das eine private Eisenbahngesellschaft den Betrieb der Bahnstrecke Bremerhaven – Cuxhaven erwirbt und sich daraufhin nicht an das Verbundsystem der vorherigen DB halten muß ? Ein Erwerb inclusive freier Gestaltung von Rechten?

> Ist es rechtens und als Grundwissenen eines Reisenden vorauszusetzen, sich über jedwede nach Gutdünken geänderte Tarifordnung informiert zu haben? Zumal selbst Angestellte der DB wohl genauso wenig über jede Änderung Bescheid wissen können. Hier verhält es wohl ähnlich den Änderungen im Steuerrecht.

> Am 01.10. 2008 Ausweitung des Verbundsystems nach Cuxhaven.

> Am 18.01. 2009 heißt es: Verbundsystem nur bis Dorum.

Wie es euch gefällt….

Link:

http://www.oepnv-info.de/freifahrt/changelog.php?id=110

Hier finden Sie die letzten 100 Änderungen des Streckenvezeichnisses aufgelistet.

Datum



KBS


Änderungsgrund

18.01.2009



125


Verbundgeboiet nur bis Dohrum














01.10.2008



125


Ausweitung des Verbundgebites bis Cuxhaven

Dieser “Spurwechsel“ war, wie erwähnt, auch der Mitarbeiterin der DB nicht bewußt.

Nun verhält es sich so, das die Bundesregierung einen so genannten Nachteilsausgleich dem öffentlichen Personennahverkehr und der DB oder ähnlichen Betrieben für die Beförderung Schwerbehinderter gewährt.

Wir fragen uns, warum dieser nicht von der Nordwestbahn in Anspruch genommen wird….. ?

Der Metronom hat keine Probleme mit der Beförderung mit der kostenfreien Beförderung Schwerbehinderter...!

Den Betrag für die Weiterfahrt in Höhe von € 7,10 habe ich überwiesen.

Den zusätzlichen, so genannten erhöhten Fahrpreis in Höhe € 40.-- betrachte ich als Wucher.

Heute erhielt ich ein Schreiben der DB Vertriebs GmbH, indem mir unter dem Zeichen : D.092243089.01.6-25 eine Frist für die Restforderung in Höhe von € 40.- gesetzt wurde.

Nun frage ich Sie und mich, was die DB mit dem Vorgehen der Nordwestbahn, deren Begehrlichkeiten und Verhalten ihres 'Controllers' zu tun hat?

Können Sie uns dahingehend behilflich sein, das dieser "Geisterzug" der NWB ins Leere läuft?


Mit freundlichen Grüßen


F. H.
 
Nadine schrieb am 11-05-2009, 08:05:27:
Liebe Beatrix,
wie ich lese haben Sie ähnliche Erfahrungen mit der db gemacht wie ich. Hat sich denn noch etwas getan von deren Seite aus?
Nachdem ich eine Zahlungsaufforderung plus Mahngebüren erhalten habe in der ausdrücklich stand dass Widerspruch innerhalb von so und so vielen Tagen einzulegen sei habe ich das einfach mal probiert, denn in meinen Augen handelte es sich ganz klar um eine Ungerechtigkeit. Gestern erhielt ich eine Rechnung über 92,12 Euro vom Inkassounternehmen "infoscore", über die ich in Internetforen schon allerlei Zwieichitges gelesen habe. Ich frage mich jetzt, wie es gerechtfertigt sein kann ausdrücklich darauf aufmerksam zu machen dass Widerspruch möglich ist und dann garnicht oder direkt mit Inkasso zu reagieren. Mein Widerspruch wurde nicht abgelehnt- von der db habe ich nichts mehr gehört. Ist denn sowas überaupt rechtmäßig?
Ich finde das einfach unglaublich, weiß aber nicht so recht an wen ich mich wenden kann. Für einen Anwalt fehlt mir das Geld. Sammelklagen und Kundeninitiativen habe ich bis jetzt noch keine passenden gefunden. Ich hoffe Sie haben einen Tip für mich, denn ich soll bis zum 16. Mai zahlen.

Ich finde es echt gut von Ihnen dass Sie das so durchgezogen haben, die können sich einfach viel zu viel rausnehmen! Gut, dass es Seiten wie Ihre gibt, und cheers für Ihr Durchhaltevermögen.

Viele Grüße,
Nadine
 
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